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Corona: Wuppertal sucht künftig nach Mutationen

Corona : Wuppertal sucht künftig nach Mutationen

Mit den aktuellen Coronazahlen ist Sozialdezernent Stefan Kühn nicht zufrieden: „Der Lockdown wirkt, aber es reicht noch nicht“, sagt er. Wuppertal wolle jetzt auch nach Mutationen des Virus suchen, kündigte er an.

Mit den aktuellen Coronazahlen ist Sozialdezernent Stefan Kühn nicht zufrieden: „Der Lockdown wirkt, aber es reicht noch nicht“, sagt er. Kurz vor Weihnachten lag der Inzidenzwert bei über 240, jetzt bei etwa 120, halte sich da aber seit zehn Tagen. „Das ist noch weit weg von dem angestrebten Wert von 50“, so Kühn. Daher müssten wir die angeordneten Maßnahmen noch weiter durchhalten.

Er kündigte an, dass die Stadt künftig positive Abstriche darauf untersuchen lassen werde, ob sie die gefährlichen Mutationen des Virus enthalten, die in Großbritannien und Südafrika gefunden wurden. Grundsätzlich sei es eine Frage der Zeit, bis sich diese veränderten Viren auch in Deutschland durchsetzen, doch man wolle „vor der Lage“ sein. In Solingen wurden bisher neun Fälle mit Mutationen festgestellt.

Die angekündigte Gutscheinausgabe für medizinische Masken für Menschen im Hartz-4-Bezug begrüßte Kühn. Er habe sich beim Bund zudem dafür eingesetzt, diese Gutscheine auch an Menschen auszugeben, die arbeitslos sind, Grundsicherung erhalten oder so wenig verdienen, dass sie Wohngeld bekommen. Das Land habe darüber hinaus weitere Masken versprochen, rund 140 000 davon sollen nach Wuppertal kommen. Die Stadt werde sie über Beratungsstellen und die Tafel etwa an Obdachlose verteilen. kati