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Corona: Urlaub vor der eigenen Tür in Wuppertals Partnerstädten

Partnerstädte: Urlaub vor der eigenen Tür : Im Tal der Schlösser und Gärten

Urlaub 2020 geht anders als alle Urlaube zuvor: Man bleibt daheim, entdeckt die eigene Stadt und das Umland neu, verreist grenznah – oder mal in Wuppertals Partnerstädte, die viele Attraktionen und Sehenswürdigkeiten bieten.

Urlaub 2020 geht anders als alle Urlaube zuvor: Man bleibt daheim, entdeckt die eigene Stadt und das Umland neu, verreist grenznah – oder mal in Wuppertals Partnerstädte, die viele Attraktionen und Sehenswürdigkeiten bieten. Die WZ stellt Urlaub in und bei den Partnerstädten vor.

Wie wäre es beispielsweise mit Sommertagen in Schwerin? Ob an den Badestellen direkt am Schweriner See oder der nahen Ostsee: Ein ruhiges Plätzchen am Wasser findet sich in Mecklenburg-Vorpommern trotz der großen Beliebtheit immer. Vom Stadtzentrum nach Boltenhagen oder auf die Insel Poel schaffen es Sommerfrischler in weniger als einer Stunde - vorausgesetzt, der Verkehr lässt es zu.

Dass Polen immer einen Besuch wert ist, weiß auch der Freundeskreis Liegnitz:  Von der Lebendigkeit der Kulturszene konnte er sich wieder einmal vor Ort überzeugen: Mit Vertretern der Stadtregierung wurden jetzt gemeinsame Projekte erörtert. Im Anschluss nahm die Delegation um Jörg Eckholdt an der ersten Chorprobe des Liegnitzer Madrigalchores seit Corona teil. Direkt einstimmen konnte Elisabeth Ahlrichs, Chorsprecherin der Wuppertaler Kantorei 3-Klang – ein musikalischer Beleg für eine stimmige Partnerschaft. Urlaubstechnisch ist Liegnitz die perfekte Basis für Tagestouren durch Niederschlesien, eine der schönsten Kulturlandschaften Europas.Wroclaw (Breslau) und seinem mittelalterlichen Marktplatz erreicht man in einer Stunde. Als „Tal der Schlösser und Gärten“ ist das Hirschberger Tal bekannt, da hier auf engstem Raum Herrenhäuser und Wasserschlösser mit famosen Parkanlagen quasi Tür an Tür liegen. Aber auch Liegnitz selbst hat einiges zu bieten, unter anderem die schmucke Altstadt, das Piastenschloss aus dem 13. Jahrhundert und den weitläufigen Stadtpark.

Auch Kosice, die zweitgrößte Stadt der Slowakei, ist zu Recht stolz auf die natürliche Schönheit des Umlandes. An der Grenze zu Ungarn liegt der Nationalpark Slowakischer Karst. Seine bizarr zerklüftete Landschaft fasziniert mit tief eingeschnittenen Felsschluchten, versteckten Wasserfällen und einer Vielzahl von Tropfsteinhöhlen und unterirdischen Flüssen, die auf geführten Bootstouren besucht werden können. In Kosice selbst ist der schöne Botanische Garten, der größte seiner Art in der Slowakei, ein beliebter Ort zum Durchatmen im Freien.