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Corona-Krisenstab in Wuppertal besorgt: "Fürchten um kritische Infrastruktur"

Einheitliche Besuchsregeln in Kliniken : Wuppertals Corona-Krisenstab besorgt: „Fürchten um die kritische Infrastruktur“

Der Krisenstab in Wuppertal schlägt Alarm aufgrund der aktuellen Entwicklung in der Corona-Pandemie. Und appelliert, die Regeln beim Besuch von Krankenhäusern einzuhalten - die wurden vereinheitlicht.

Die Wuppertaler Krankenhäuser haben sich auf einheitliche Besuchsregeln geeinigt:

  • Fürs Krankenhaus gilt 3 G+, d.h. Besucher müssen, unabhängig von Impf- oder Genesenen-Status, einen aktuellen Schnelltest vorweisen.
  • Tragen einer FFP2-Maske während des gesamten Besuchs zu beachten.
  • Angehörige und Freunde sollten sich überlegen, ob Besuche – zum Beispiel bei einem nur kurzen Aufenthalt eines Patienten im Krankenhaus – tatsächlich unbedingt notwendig sind.

Nach der routinemäßigen Rücksprache mit den Kliniken appelliert Krisenstabsleiter Slawig an alle Besucher in den Krankenhäusern, sich strikt an die Corona-Schutzregeln zu halten. „Wir wollen vermeiden, dass wir wieder wie gehabt Besuchsverbote zum Schutz der Patienten und der Mitarbeitenden in den Krankenhäusern verhängen müssen.“

Die aktuelle Inzidenz der Corona-Infektionen liegt bei 1.270, gestern kamen 690 neue Infizierte hinzu, insgesamt sind derzeit 4.250 Menschen in Wuppertal an Corona erkrankt. In Wuppertals Krankenhäusern liegen 149 Corona-Patienten, Tendenz steigend. „Uns macht die Entwicklung große Sorgen“, so Krisenstabsleiter Dr. Johannes Slawig in der Pressekonferenz des Oberbürgermeisters. „Wir fürchten um die kritische Infrastruktur: Wir wollen die Versorgung der Menschen in Altersheimen und Krankenhäusern sicherstellen, wir brauchen unsere Rettungskräfte, wir müssen die Versorgung mit Wasser, Strom, Verkehr weiter aufrechterhalten.“

(red)