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Corona: In Wuppertals Partnerstadt werden die Intensivbetten knapp

Blick in die Nachbarstädte : Saint-Etienne: Intensivbetten werden knapp

In der französischen Stadt liegt der Inzidenzwert aktuell bei 450.

Juri Gagarin, der erste Mensch im All: Wie angekündigt, besuchte Russlands Präsident Vladimir Putin anlässlich des 60. Jahrestags der Weltraummission die Region Saratow, in Nachbarschaft zu Wuppertals befreundeter Kommune Engels an der Wolga. Entsprechende Berichte bekamen Harald Nowoczin und Cornelia Heringhaus vom Verein Kulturbrücke Engels an der Wolga jetzt übermittelt. Gagarin gilt als „Held der Sowjetunion“, und ein Denkmal erinnert an den berühmten Kosmonauten. Wie unter anderem vzsar.ru berichtete, habe Putin Blumen am Denkmal für Juri Gagarin im Park der Weltraumforscher an der Stelle niedergelegt, wo der erste Kosmonaut gelandet war.

„Der Vorsitzende der Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, die legendäre Kosmonautin Valentina Tereschkowa und der Gouverneur von Saratow Waleri Radajew begleiteten den Präsidenten auf der Reise“, so das Medium weiter. Die Exkursion für die hohen Gäste sei von Inna Buikevich, Leiterin des Saratower Volksmuseums Juri Gagarin, geleitet worden. Die Corona-Situation indes hat sich in Russland trotz der Impfangebote noch nicht entspannt, und auch in Polen ist die Lage weiter ernst.

In Wuppertals Partnerstadt Liegnitz ist jetzt ein Impfzentrum an den Start gegangen. Es gehört zu den ersten 16 im Rahmen eines Pilotprogramms, heißt es von der Verwaltung: „Der Standort in der Sporthalle an der Lotnicza-Straße wird es ermöglichen, mehrere 100 Menschen pro Tag zu versorgen. Die Möglichkeit der Schaffung zusätzlicher Stellen oder weiterer Standorte wird von der Verfügbarkeit von Impfstoffen und den Fähigkeiten der Impfteams abhängen.“

Großbritannien ist in Sachen Impfungen zwar weiter als viele Länder, trotzdem gelten etliche Corona-Bestimmungen weiter, auch bei den bevorstehenden Wahlen in und um Wuppertals Partnerstadt South Tyneside: „Die Kommunalwahlen und die Wahlen zum Police and Crime Commissioner finden am Donnerstag, 6. Mai, statt“, heißt es von der Verwaltung. Die Wahlen seien im Mai 2020 aufgrund der Coronavirus-Pandemie verschoben worden. „Unter den derzeitigen Umständen empfehlen wir, Briefwahl zu beantragen.“ Die Frist für die Beantragung der Briefwahl endet diese Woche.

In Wuppertals französischer Partnerstadt Saint-Etienne sorgt man sich weiter um die Corona-Situation, wie Reiner Brinkmann vom Freundeskreis berichtet. „Die Inzidenzwerte in Saint-Etienne liegen bei ungefähr 450, und die Zahl der Intensivbetten reicht nicht mehr aus, so dass man Patienten verlegen muss.“