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Corona in Wuppertal: So soll es mit den Impfungen weitergehen

70 Prozent geimpft : Erste Impfphase in Wuppertal fast abgeschlossen – so geht es weiter

5850 Bewohner und Beschäftigte der Alten- und Pflegeeinrichtungen haben inzwischen ihre erste Impfung erhalten. Wer ist als nächstes dran? Eine Übersicht.

Am 27. Dezember 2020 haben die Impfungen mit mobilen Impfteams ind den Alten- und Pflegeeinrichtungen begonnen. Es folgen nun alle, die zum Stichtag 1. Februar 2021 das 80. Lebensjahr vollendet haben sowie die Mitarbeiter der Rettungsdienste und ambulanter Pflegedienste. Danach sind alle Personen über 70 und darauffolgend alle über 60 an der Reihe. Dabei gibt es allerdings auch einige Ausnahmen. Die Reihenfolge im Detail:

Phase eins

  • Die erste Phase wird zum Ende des Monats Januar abgeschlossen.
  • 5850 Bewohner und Beschäftigte der Einrichtungen sind zurzeit geimpft (Stand 15. Januar). 21 Tage später muss diese wiederholt werden.
  • Laut Stadt haben sich rund 70 Prozent der Bewohner und des Personals impfen lassen.
  • Bis Ende Januar erhält Wuppertal nur noch die restlichen Impfdosen zum Abschluss der Impfungen in den Einrichtungen und die Impfdosen für Krankenhausbeschäftigte, die COVID 19-Patienten behandeln und versorgen, nicht, wie noch in der vergangenen Woche vom Land angekündigt, fortlaufend 1600 Impfdosen je Woche.

„Grund für diesen Strategiewechsel ist, dass andere Kommunen und Kreise bei den Impfungen in den Einrichtungen noch längst nicht so weit sind wie Wuppertal. Diese haben nun zunächst Vorrang, damit die Phase eins landesweit einheitlich abgeschlossen und die Phase zwei am 1. Februar einheitlich begonnen werden kann“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Phase zwei

  • Phase zwei beginnt am 1. Februar 2021.
  • Impfberechtigt: Alle, die zum Stichtag das 80. Lebensjahr vollendet haben sowie das Krankenhauspersonal, die Mitarbeiter der Rettungsdienste und ambulanter Pflegedienste.
  • Geimpft wird im Impfzentrum am Freudenberg.
  • Wuppertal erhält ab Februar 1600 Impfdosen pro Woche.
  • Die impfberechtigte Gruppe 80+ erhält in der dritten Kalenderwoche ein durch die Stadt versandtes Schreiben von NRW-Gesundheitsminister Laumann mit Informationen zur Terminvereinbarung. Termine sollen ab dem 25. Januar telefonisch oder via Online-Anmeldung vereinbart werden können.
  • Nach der Anmeldung erhalten die Impfberechtigten ein weiteres Anschreiben mit allen notwendigen Informationen und Unterlagen zum Impftermin. Eine Impfung ohne Termin ist ausgeschlossen.
  • Wer das Impfzentrum nicht aufsuchen kann, wird zu einem späteren Zeitpunkt durch seinen Hausarzt zuhause geimpft.

Phase drei

  • Phase drei umfasst alle über 70-jährigen, Menschen mit Demenz oder geistiger Behinderung, organtransplantierte Personen, enge Kontaktpersonen von Schwangeren und weitere Gruppen mit hohem Expositionsrisiko, Polizei und Ordnungskräfte in Einsätzen mit hohem Infektionsrisiko.

Phase vier

  • Phase vier umfasst alle über 60-jährigen, Personen mit definierten Vorerkrankungen, weitere Beschäftigte medizinischer Einrichtungen, relevante Positionen in Verfassungsorganen und Verwaltungen, kritische Infrastruktur (Lebensmitteleinzelhandel, öffentliche Versorgung, Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz, Apotheken und Pharma-Unternehmen, öffentliche Ver- und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation, Erzieher, Lehrer, Menschen mit prekären Arbeits- und Lebensbedingungen.
(red)