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Corona: Anstieg auf 117 Infizierte in Wuppertal

Gesundheit : Corona: Anstieg auf 117 Infizierte

Die Zahl der Quarantänefälle ist leicht rückläufig.

Stand Dienstag, 9 Uhr, waren 117 Wuppertaler positiv auf das Coronavirus getestet worden. 24 Stunden zuvor gab es 109 bestätigte Infektionen in der Stadt. Ob das Abflachen der Kurve schon auf die in den vergangenen Tagen ergriffenen Maßnahmen zurückgeführt werden kann, lasse sich zwar nicht sagen, heißt es aus dem Presseamt. Aber dass die Zahlen nur noch leichter steigen, sei das Ziel der Gesundheitsämter. Am 16. März lagen die Zahlen noch bei 16 Infizierten und 147 in Quarantäne.

976 Menschen befinden sich aktuell in Quarantäne, am Montag waren es noch 998 gewesen. Wie viele Wuppertaler wegen Corona im Krankenhaus behandelt werden, dazu gibt es noch keine tagesaktuellen Zahlen, weil die Rückmeldungen aus den Kliniken noch fehlten. Zuletzt waren es sechs Patienten, so die Stadt.

Am Montag hatte die Verwaltung die beiden ersten Corona-Todesfälle in Wuppertal bestätigt. Beide seien ältere Personen gewesen und sie hätten Vorerkrankungen gehabt, so Sozialdezernent Stefan Kühn. Beide waren in Wuppertal in stationärer Behandlung.

Seit Montag sind die Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Corona noch einmal deutschlandweit verschärft worden. Das Kontaktverbot wurde erweitert: Mehr als zwei Menschen dürfen sich im öffentlichen Raum nicht treffen.

Bei der Stadt befinden sich gut 1000 der rund 4000 Verwaltungsmitarbeiter im Homeoffice. Bislang eher wenig angenommen wurde das Angebot der Notbetreuung in den Kindergärten. 70 der 200 Kitas in Wuppertal befinden sich in städtischer Trägerschaft. Nur 52 Kinder werden stadtweit dort betreut. est