Cocktail soll Besucher locken

Cocktail soll Besucher locken

Am letzten Juliwochenende werden mehr als 100 Stände in der Innenstadt aufgebaut.

Elberfeld. Besseres Wetter als beim letzten Mal wünschen sich die Veranstalter für den nächsten Elberfelder Cocktail, der am Wochenende vom 29. bis zum 31. Juli stattfinden soll. Ein breites Angebot alkoholi-scher, antialkoholischer Ge-tränke sowie Imbissstände und der Verkauf von Deko-Artikeln soll mehr als 250000 Menschen in die Elberfelder Innenstadt locken.

Zum 31. Mal planen die Veranstalter das beliebte Cityfest. Das Festgelände erstreckt sich vom Kasinokreisel bis zu den City-Arkaden und von der Poststraße auf den Neumarkt. Dort bauen unter anderem die Markthändler ihre Stände für das Wochenende ab. Am Don-nerstag, 28. Juli, werden die mehr als 100 Buden aufgebaut, am Montag packen die Händler alles wieder zusammen.

„Seit sieben Jahren prägen die weißen Pagodenzelte das Bild vom Elberfelder Cocktail“, erklärt Organisator Christian Stronczyk. 26 weiße Dächer sind es insgesamt, alle Cocktailstände präsentieren sich in einem solchen Pavillon. „Außerdem stellen wir auf dem Neumarkt wieder kleine Palmen auf, die ein südländisches Flair vermitteln“, berichtet Christian Stronczyk.

Zwischen den großen Imbiss- und Getränkeständen werden eine Reihe von kleineren Verkaufsflächen eingerichtet. „Da finden die Besucher in erster Linie Schmuck, Gartengeräte oder Deko-Artikel“, sagt der Organisator. Am Sonntag erhöht sich die Zahl dieser Stände noch einmal. Dann stellen vor den Türen der geschlossenen Geschäfte einige Kunsthandwerker ihre Objekte aus. „Das verdichtet das Bild noch einmal“, sagt Christian Stronczyk.

Er ist zwar für die Detaile beim Elberfelder Cocktail verantwortlich, Veranstalter ist allerdings die Interessensgemeinschaft der Elberfelder Geschäftswelt (IG1). Deren Vorstand Matthias Zenker erklärt das Rezept, warum das Fest auch nach dreißig Jahren noch nicht langweilig geworden ist: „Uns ist sehr daran gelegen, dass der Anspruch immer weiter steigt.“ Nur so mache es den Besuchern Spaß, ihre Freizeit zwischen den zahlreichen Ständen zu verbringen.

Die Frage, ob das Fest in der Innenstadt nur etwas für Cock-tail-Trinker sei, verneinen die Veranstalter ausdrücklich. „Es gibt sowohl alkoholhaltige als auch alkoholfreie Cocktails. Darüber hinaus werden auch Bier, Wein, Wasser und Softdrinks angeboten“, sagt Christian Stronczyk. Eine breite Auswahl an Speisen gebe es ebenfalls. „Für jeden ist etwas dabei“, berichtet er. So können die Gäste neben den Klassikern wie Bratwurst und Reibekuchen auch viele weitere Spezialitäten probieren: spanische Gerichte, Fisch oder Nudeln. Neu ist in diesem Jahr ein Raclette-Stand.

Für das Rahmenprogramm sorgen verschiedene Coverbands auf einer der drei Bühnen, die auf dem Neumarkt, dem Von-der-Heydt-Platz und am Kasino-Kreisel stehen werden. Vor allem Pop- und Rocksongs werden dort gespielt. Ein Höhepunkt ist für den Organisator Stronczyk die Band „Deluxe - The Radioband“, die Hits aus den vergangenen zwanzig Jahren spielt. „Das ist die beste Coverband, die ich je erlebt habe“, sagt er.

Auf der Bühne am Kasino-Kreisel wird wie in den vergangenen Jahren viel Rockmusik zu hören sein. Seit diesem Jahr heißt die Bühne aber nicht mehr „Rock am Kreisel“, sondern „Sparkassen-Bühne“. Grund war der Wechsel des Sponsors. Auch an die jungen Besucher haben die Veranstalter gedacht: Am Sonntag gibt es auf dem Von-der-Heydt-Platz das „große Kinderspektakel“.

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