CDU und Grüne: 90 Prozent für Schneidewind als OB-Kandidat in Wuppertal

Wuppertal : CDU und Grüne: 90 Prozent für Schneidewind als OB-Kandidat in Wuppertal

Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, ist der gemeinsame Oberbürgermeisterkandidat von CDU und Grünen. Eine überwältigende Mehrheit kam von der Basis beider Parteien.

Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, ist der gemeinsame Oberbürgermeisterkandidat von CDU und Grünen. Dafür stimmte eine überwältigende Mehrheit bei einer gemeinsamen Mitgliederversammlung der beiden Parteien in der Alten Papierfabrik am Freitagabend.

Insgesamt erhielt Schneidewind 89,8 Stimmen der 226 anwesenden stimmberechtigten Parteimitglieder. Bei der CDU (154 stimmberechtigte Mitglieder) stimmten 131 für den Kandidaten, es gab drei Enthaltungen. Bei Bündnis 90/Die Grünen stimmten alle 72 stimmberechtigten anwesenden Mitglieder für Schneidewind. „Ich nehme die Wahl an, ganz, ganz herzlichen Dank!“, sagte ein strahlender Uwe Schneidewind, und die Parteimitglieder im voll besetzten Saal applaudierten stehend.

Die doppelte Mitgliederversammlung hatte souverän Oliver Füshöh gemanagt, der zunächst schnell durch die notwendigen Formalien führte. Dann hatte Schneidewind kurz Gelegenheit, sich vorzustellen. Er zollte den Parteien Respekt: Er wisse, dass der Weg bis zu seiner Kandidatur beiden Parteien, besonders der CDU, viel abverlangt habe. 

Jetzt sei sein „Kompass: Mehr Bewegung, mehr Dynamik für Wuppertal“. Schon bisher spüre er eine „Lust auf Aufbruch“: „Es ist Wahnsinn zu spüren, was das an Energien freisetzt – die auch über Wuppertal hinaus strahlen.“

Sein Dreiklang für die Zukunft: Mehr Ideen, die er auch außerhalb der Stadt sammeln will, mehr Initiative, denn die brauche eine Stadt mit begrenzten Finanzen – Politik müsse den Menschen dafür Freiraum geben – und mehr Investitionen in den Energiewandel, in die Mobilität, in Schulen und Kultur. Dafür seien vielfältige Vernetzungen eine gute Grundlage. „Damit können wir die Themen des 21. Jahrhunderts meistern.“

Er spüre, dass „viele neue Brücken möglich sind“: etwa zwischen Generationen, Wirtschaft und Nachhaltigkeit, bei der Mobilität neue Technik und urbane Lebensweise, Sicherheit durch Polizei und Sozialarbeit. Mit „Ich freue sich auf einen kraftvollen und inspirierenden Weg in den kommenden Monaten und Jahren“ entließ er die Zuhörer in den Wahlgang, der ihn dann fulminant bestätigte.