CDU-Rebellen wollen auf Geld verzichten

Wuppertal. Die neue Ratsfraktion der Christlich Demokratischen Bürger (CDB) trifft sich heute zu ihrer ersten Sitzung. Dabei wollen die neun CDU-Rebellen auch über Geld reden: Wie CDB-Mitglied Dirk Jaschinsky gestern auf Nachfrage mitteilte, will die Fraktion die ihr zustehenden 200.000 Euro an städtischen Zuschüssen nicht in voller Höhe in Anspruch nehmen: „Wir wollen nur die 90.000 Euro, die die CDU-Fraktion durch unseren Austritt eingespart hat.“ Damit reagiert die CDB-Fraktion auch auf öffentliche Kritik über die Kosten der Fraktionsspaltung.

Auch eine Versöhnung mit der CDU hält Jaschinsky nach wie vor für möglich. Für den 6. Juni sei ein Gespräch mit dem CDU-Kreisvorsitzenden Jürgen Hardt anberaumt, sagte er gestern. „Dem werden wir uns nicht verschließen.“ Heute soll es allerdings zunächst um die Inhalte der Fraktionsarbeit gehen. Das Wichtigste dabei, so Jaschinsky: „Wir wollen auf keinen Fall unseren Oberbürgermeister beschädigen.“ fl

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