Schwebebahn CDU lädt die anderen Parteien zum Krisen-Gespräch über die Schwebebahn ein

Wuppertal · Aufgrund des angekündigten einjährigen SchwebebahnAusfalls laden die Wuppertaler CDU-Fraktionsvorsitzenden Hans-Jörg Herhausen und Ludger Kineke die Vorsitzenden der übrigen Fraktionen im Rat der Stadt Wuppertal zu einem interfraktionellen Gespräch ein.

 Die Schwebebahn fährt ab August mit eingeschränktem Betrieb.

Die Schwebebahn fährt ab August mit eingeschränktem Betrieb.

Foto: Fries, Stefan (fri)/Fries, Stefan (fr)

Angesichts der aktuellen, überaus unerfreulichen Entwicklung in Sachen Schwebebahn wollen wir uns inhaltlich über den gegenwärtigen Sachstand austauschen und das weitere Verfahren besprechen, so Hans-Jörg Herhausen und Ludger Kineke.

Die Geschichte der Anschaffung und des Einsatzes der neuen Schwebebahnwagen sei gekennzeichnet von einer leidvollen Kette von teils schwerwiegenden Problemen. Mit den nun festgestellten Problemen an den Radreifen werde auch die Schiene am Fahrgerüst in Mitleidenschaft gezogen. Damit werde das Problem der WSW auch zum Problem der Stadt, denn diese ist Eigentümerin des Gerüstes.

Die CDU-Fraktionsvorsitzenden stellen einen Vertrauensverlust der Wuppertaler Bürger in die WSW fest. Das Vertrauen könne nur durch eine vollständige Aufklärung der Ursachen und eine transparente Klärung der Verantwortlichkeiten wiederhergestellt werden. Die CDU-Fraktionsvorsitzenden haben deshalb vorgeschlagen, zur Klärung der Umstände einen Sonderausschuss des Rates einzusetzen

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