Carnaper Platz in Wuppertal: Stadt muss Bewirtschaftung neu ausschreiben

Carnaper Platz : Carnaper Platz: Stadt muss Bewirtschaftung neu ausschreiben

Juristen raten wegen der unsicheren Zukunft der Stadtwerkezentrale zu einem neuen Verfahren.

Die Stadtverwaltung unterbricht die Suche nach einem Betreiber des Carnaper Platzes als bewirtschafteten Parkraum. Das teilt sie der Bezirksvertretung Barmen in einem Beschlussvorschlag mit der Bitte an die Mandatsträger mit, diese Entscheidung am Dienstag, 10. September, so zur Kenntnis zu nehmen. Hintergrund sind Berichte in der Westdeutschen Zeitung, nach denen ein Umzug der Hauptverwaltung der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) in die Bundesbahndirektion am Döppersberg in Frage kommen könnte. Darüber ist bisher nicht entschieden. Die WSW bewohnen derzeit noch PCB-belastete Gebäude an der Bromberger Straße gegenüber dem Carnaper Platz. Bis zum Beginn der Sanierung des Platzes nutzten die WSW-Beschäftigten die Fläche kostenlos, um dort ihre Autos abzustellen. Das soll in Zukunft nicht mehr möglich sein. Die Stadt hat die Fläche für Parkraumbewirtschaftung ausgeschrieben und nach eigenem Bekunden vier Interessenten. „Unsere Juristen haben gesagt, dass wir das Ausschreibungsverfahren neu starten müssen, wenn klar ist, wo die WSW ihre Zentrale haben“, erklärt Stadtkämmerer Johannes Slawig (CDU). Durch 500 wegfallende Arbeitsplätze entstünde eine andere Voraussetzung für das Bewirtschaften. „Ein Teil der Bieter ist aber auch ohne Stadtwerke am Carnaper Platz interessiert“, sagt Slawig. ll