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Carl-Duisberg-Gymnasium: Ex-Lehrer helfen ihrem CDG

Carl-Duisberg-Gymnasium: Ex-Lehrer helfen ihrem CDG

Das Ehepaar Witzel gründet eine Stiftung für die Schule, an der sie beide lehrten. Sie statteten die Stiftung mit einem Anfangsvermögen von 75 000 Euro aus. Es geht ihnen insbesondere um die Förderung von Sprachkompetenz.

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p class="text"><strong>Wuppertal. Von "meinen 50 Jahren am CDG" spricht Alfred Witzel immer, wenn es um sein Wirken am Carl-Duisberg-Gymnasium geht. Nun unternimmt er mit seiner Frau Christine einen Schritt, der das Schulleben weiterhin dauerhaft prägt, auch nachdem das Ehepaar nicht mehr aktiv mitmischt: Die pensionierten Lehrer gründen die Alfred und Christine Witzel-Stiftung, statten sie mit einem Anfangsvermögen von 75 000 Euro aus, machen insbesondere die Förderung von Sprachkompetenz zum Zweck der Stiftung und helfen der Schule damit deutlich, ihre Förderkultur zu verfeinern.

Im Stadtteil tief verwurzelt

Der Mathematiker Alfred Witzel hat schon selbst als Schüler den Vorgänger des CDG besucht, als Referendar und dann als Lehrer kehrte er an das Gymnasium zurück, im Studienseminar hat er später die Referendare unter anderem des CDG betreut. Seine Verwurzelung im Stadtteil? Alfred Witzel nennt sie "wirklich tief": "Ich bin hier im Oberbarmer Raum groß geworden." Und er erinnert sich, dass er der Schule selbst viel zu verdanken hat. Als Schüler durfte er einmal selbst ein Stipendium in Anspruch nehmen und eine Reise nach München unternehmen.

Von seiner Frau Christine spricht die Schulleiterin Antonia-Dicken-Begrich als "Madame Witzel". Sie unterrichtete rund 20 Jahre am CDG, war in der stets unter besonderem Präsentationsdruck stehenden Fachgruppe Französisch über Jahre die prägende Kraft und führte den Schüleraustausch mit einer französischen Einrichtung ein.

Die 75 000 Euro stellen bei diesem Engagement übrigens zunächst einmal das Anfangvermögen dar. Das Ehepaar Witzel denkt an weitere Zustiftungen. Außerdem ist die Stiftung ferner Testamentserbe.

Bei der Stadt, wo das Vermögen treuhänderisch verwaltet werden soll, hat man inzwischen viel Know-How im Umgang mit Stiftungen gewonnen und geht davon aus, jährlich gut und gerne fünf Prozent Rendite erwirtschaften zu können.

Das macht dann immerhin mindestens etwa 4000 Euro pro Jahr, mit denen am CDG Förder- und Aufbaumöglichkeiten finanziert werden können.