Bach des Monats in Wuppertal Das ist die Geschichte des Burgholzbachs

Wuppertal · Im Burgholz fließt ein unscheinbares Gewässer – doch einst war es für das Handwerk und die Trinkwasserversorgung wichtig.

Der dahinplätschernde Burgholzbach – er sollte einmal zur Trinkwasserversorgung aufgestaut werden.

Der dahinplätschernde Burgholzbach – er sollte einmal zur Trinkwasserversorgung aufgestaut werden.

Foto: Daniel Neukirchen

Auch wenn der Sommer seine wahre Kraft in den vergangenen Tagen nicht so richtig entfaltet hat - im Freibad Neuenhof gibt es trotzdem Schwimmer, die sich in die Fluten stürzen, während Spaziergänger lieber noch in der Windjacke das Haus verlassen. Ein kleiner, steiler Wanderweg führt vom Parkplatz des Freibads ins Tal hinab. Dort plätschert ganz bescheiden der Burgholzbach vor sich hin und sucht sich seinen Weg ins Tal zur Wupper. Auf seinem 3,3 Kilometer langen Weg wird der kleine Bach etwas kräftiger. Heute mag das fließende Gewässer nur noch ein netter Begleiter für Wanderer sein, früher war seine Wasserkraft allerdings von industrieller und wirtschaftlicher Bedeutung für die Region um Cronenberg und Küllenhahn.