BUND-Vorstand in Wuppertal tritt geschlossen zurück

BUND-Vorstand in Wuppertal tritt geschlossen zurück

Wuppertal. Der Vorstand des Wuppertaler Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) umJörg Liesendahl ist komplett zurückgetreten. Das bestätigte Rainer Mönig vonder Kreisgruppe Dienstagabend auf WZ-Nachfrage.

Einen neuen Vorstand gibt esnoch nicht. Die Diskussion um den Fledermaus- und Artenschutz auf derNordbahntrasse wird nun über den BUND-Landesverband weitergeführt. Von dorthieß es, dass man den Rückzug der Vorstandsmitglieder bedauere, wasaber nichts an der grundsätzlichen Haltung in Sachen Artenschutz ändere.

Wie berichtet, steht der BUND Wuppertal mit Blick auf die Nordbahntrassebereits seit Monaten in der Kritik. Zuletzt wurden 5000 WuppertalerProtest-Unterschriften beim BUND in Berlin übergeben: Die Initiatoren derAktion kritisierten den aus ihrer Sicht "überzogenen Artenschutz" und die"unkonstruktive Haltung" lokaler BUND-Vertreter.

Das Kamerateam der WZ hatte im Juni ein Video-Interview mit Jörg Liesendahl geführt, in dem es um den Artenschutz auf der Trasse ging. Der Beitrag kann hier noch einmal aufgerufen werden.

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