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Buchenhofen: Aus Klärschlamm wird Strom

Buchenhofen: Aus Klärschlamm wird Strom

In der Verbrennungs-Anlage des Wupperverbandes wurden allein im vergangenen Jahr gut 122000 Tonnen Schlamm verbrannt.

Wuppertal. 2008 hat der Wupperverband zu einem Strategiejahr ernannt: Ziel ist - wie berichtet - unter anderem die Erweiterung der Wasserkraftnutzung, um Strom zu erzeugen. Während mit der Lingese- und Brucher-Talsperre in diesem Jahr zwei neue Standorte auf der Agenda stehen, weist auch der bestehende in Buchenhofen stramme Zahlen auf, wie aus einem Jahresbericht des Wupperverbandes hervorgeht.

Rekordträchtig ist allerdings auch die Senkung des Heizölverbrauchs in der SVA Buchenhofen - von 522 Tonnen im Jahr 2006 auf 257 Tonnen 2007. Das liege daran, dass die Klärschlämme vor dem Weg in die Verbrennung vorgetrocknet werden. Damit kann der Einsatz fossiler Brennstoffe deutlich reduziert werden.

Das Rauchgas aus der SVA wird in einen Abhitzekessel geleitet, in dem durch Abkühlung Prozessdampf entsteht. Er treibt eine Dampfturbine an, die im vergangenen Jahr gut zwei Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt hat. Das entspricht einem Jahresverbrauch von 450 Vier-Personen-Haushalten.