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Brustkrebs: Ein Tag, der Hoffnung macht

Brustkrebs: Ein Tag, der Hoffnung macht

Informationstag im Brustzentrum des Agaplesion Bethesda Krankenhauses.

Wuppertal. Was im Brustzentrum Wuppertal im Hintergrund passiert und welche Möglichkeiten Krebspatienten vor Ort erhalten, konnte am Samstag im Rahmen eines Informationstag im Agaplesion Bethesda Krankenhaus an der Hainstraße erfahren werden. „Wöchentlich gibt es eine Besprechung aller Patienten mit allen Beteiligten“, erklärt Jörg Falbrede, Leiter des Brustzentrums der St. Anna-Klinik. Dabei gehe es um Therapieentscheidungen, Empfehlungen, die dokumentarische Festlegung des Tumors und Qualitätssicherungssysteme, die den Patienten individuell begleiten, so Falbrede weiter.

In der Kapelle des Krankenhauses herrscht Stille. Auf der Bühne erzählen die zwölf Frauen der Selbsthilfegruppe MamMut die „Geschichte von der Traurigkeit“. „Die meisten Menschen können mit der Traurigkeit allein nicht umgehen — sie brauchen auch Hoffnung“, sagt Gruppenmitglied Brigitte Cleff. Aus der Erzählung hat sie einen Dialog gemacht, den die Frauen nun spielerisch umsetzen. Mit den personifizierten Gefühlen trifft die Truppe unter Leitung von Claudia Kathöfer den Nerv: Die Stille weicht Applaus.

Brustpflegeschwester Rosemarie Heine hat den Tag der offenen Tür organisiert, an dem an elf Infoständen auch der Bethesda Sozialdienst Themen wie Ernährung, Kosten und Ablauf von Reha-Anträgen, sowie Sozialleistungen für Angehörige aufgreift. „Auch Angehörige sind Betroffene“, erklärt Christine Deubel vom Sozialdienst. Abgerundet wird das Angebot durch kostenfreie Kosmetikseminare.