Brandstiftung im Vohwinkeler Dickicht

Brandstiftung im Vohwinkeler Dickicht

Zwei großflächige Waldbrände halten die Feuerwehr in Atem.

Wuppertal. Die Wuppertaler und Solinger Feuerwehrleute waren dieses Wochenende ständig im Einsatz. Gleich 50 Einsatzkräfte waren im Waldgebiet zwischen der Wuppertaler Boltenheide und der Straße Schieten in Solingen beschäftigt, wo das rund 20 000 Quadratkilometer große und unwegsame Gelände an drei Stellen gleichzeitig Feuer gefangen hatte. Die Feuerwehr wurde um 2.45 Uhr in der Nacht zu Sonntag alarmiert und brauchte bis zum Nachmittag, um alle Brandnester zu löschen. Die Polizei entdeckte vor Ort einen Kanister, Teile einer Sprühflasche und angebranntes Papier und ermittelt wegen Brandstiftung. Hier waren die Solinger Löschzüge im Einsatz.

Mitten in Beyenburg stand dann am Sonntag gegen 14 Uhr ein Bahndamm in Flammen. Zwischen den Straßen Porta Westfalica, Am Kriegermal und Wupperstollen bekämpften gut 40 Feuerwehrleute zwei Brandstellen. Aus Wuppertal waren die Löschzüge Herbringhausen, Frielinghausen, Beyenburg und Langerfeld unterwegs. Derzeit herrscht im Stadtgebiet die Waldbrandstufe zwei von fünf möglichen Gefährdungsstufen.

Außerdem brannte am frühen Samstagmorgen noch ein Papiercontainer an der Jägerhofstraße 67. Hier wurde die Feuerwehr um 6.31 Uhr alarmiert und löschte den Brand schnell mit einem F-Rohr. Zwei weitere Alarme wurden fälschlich durch Brandmeldeanlagen ausgelöst. Die Feuerwehr fuhr jeweils mit mehreren Fahrzeugen am Freitagabend um 19.46 Uhr zu einem Papier-Großhändler am Simonshöfchen in Vohwinkel und am Samstag um 11.37 Uhr zum Altenheim an der Vogelsangstraße in Uellendahl.