Blaulicht Brand im Haus Kemna in Wuppertal: Ein Mensch gestorben

Update | Wuppertal · Nach aktuellen Erkenntnissen gibt es keinen Hinweis auf ein Fremdverschulden. Der 61-jährige Mann ist am Mittwoch, 27. Dezember, an den Folgen seiner schweren Verletzungen gestorben.

 Ein Mensch wurde schwer verletzt aus dem brennenden Gebäude geholt und in eine Spezialklinik transportiert.

Ein Mensch wurde schwer verletzt aus dem brennenden Gebäude geholt und in eine Spezialklinik transportiert.

Foto: Tim Oelbermann

Bei einem Brand im Haus Kemna an der Beyenburger Straße am späten Dienstagabend, 26. Dezember, ist ein Mensch schwer verletzt worden. Am Mittwoch, 27. Dezember, ist der 61-jährige Mann an den Folgen seiner Verletzungen gestorben. Das geht aus einer Mitteilung der Polizei hervor. Laut aktuellen Erkenntnissen gibt es keinen Hinweis auf ein Fremdverschulden, so ein Sprecher auf WZ-Nachfrage am Donnerstag.

Laut Polizei wurde den Einsatzkräften gegen 23 Uhr eine zunächst unklare Rauchentwicklung aus dem ehemaligen Gasthof gemeldet. Da sich zu dem Zeitpunkt noch Menschen in dem Mehrfamilienhaus befanden, war die Feuerwehr mit zahlreichen Kräften vor Ort. Ein 61-jähriger Mann wurde schwer verletzt aus der brennenden Wohnung geholt und in eine Bochumer Spezialklinik transportiert. Dort erlag er am Morgen seinen Verletzungen. Weitere sieben Menschen wurden vom Rettungsdienst versorgt und betreut.

Die Brand wurde gelöscht, die Wohnung ausgeräumt, maschinell belüftet und auf eventuelle Glutnester kontrolliert. Zum Abschluss des Einsatzes konnte keine erhöhte Konzentration von Brandgasen gemessen werden.

Zwei Wohnungen sind nach dem Brand nicht mehr bewohnbar, eine Person wurde durch die Fachstelle für Wohnungsnotfälle der Stadt Wuppertal untergebracht, hieß es weiter.

Die Brandursache sei noch unklar, so ein Sprecher der Polizei auf WZ-Nachfrage. Um die Ursache des Brandes zu ermitteln, hat die Kriminalpolizei Spezialisten des LKA hinzugezogen, um den Brandort zu untersuchen.

Die Beyenburger Straße war für die Dauer des Einsatzes für rund zwei Stunden vollständig gesperrt. Am Gebäude entstand ein Schaden in Höhe von geschätzten 30 000 Euro.

(jc/Red)
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