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Bombendrohung am Wuppertaler Landgericht und weiteren NRW-Gerichten: Entwarnung in Wuppertal

Polizeieinsatz : Bombendrohung am Wuppertaler Landgericht und weiteren NRW-Gerichten: Entwarnung in Wuppertal

Das Wuppertaler Landgericht ist am Freitagmorgen wegen einer Bombendrohung geräumt worden. Auch in weiteren Gerichten in NRW hatte es Drohungen gegeben.

Am Wuppertaler Landgericht und an vielen anderen Gerichten der Region laufen am Morgen des 29. Oktober Polizeieinsätze. Das Landgericht in Wuppertal musste gegen 7.30 Uhr geräumt werden. Der Bereich rund um das Gericht war weiträumig abgesperrt. Landgerichtssprecher Matthias Roth bestätigte der WZ, dass eine Bombendrohung per E-Mail eingegangen war.

Im Drohschreiben werden auch das Oberlandesgericht an der Cecilienallee in Düsseldorf und diverse Amtsgerichte erwähnt. Darunter auch Wuppertal, Solingen, Remscheid, Velbert und Viersen. Einige davon sind ebenfalls nach WZ-Informationen am Morgen evakuiert worden. Roth: „Sie sehen an der Streuung, dass das Drohschreiben keinen konkreten Bezug zu einem laufenden Verfahren hat.“

Das Gebäude in Wuppertal wurde am Morgen untersucht. Unter anderem war eine Hundestaffel im Einsatz. Um kurz nach 10 Uhr kam die offizielle Entwarnung der Polizei in Wuppertal: keine Gefahr. Der Einsatz wurde beendet.

Unter anderem waren am Freitag zwei Urteile in zwei großen Drogenprozessen geplant. Verhandlungen am Nachmittag können wahrscheinlich stattfinden. Die Vorsitzenden Richter entscheiden im Einzelfall, sagt Roth.

Wer am Freitagmorgen zum Landgericht musste, wurde zu einem Sammelplatz am nahegelegenen Berufskolleg am Haspel geschickt. Evakuierungshelfer in gelben Warnwesten organisierten die Räumung des Gerichts. Die Schwebebahn hielt weiterhin an der Haltestelle. Der Ausgang zum Landgericht war jedoch abgesperrt.