Boltenberg: Verwaltung soll Parksituation prüfen

Boltenberg: Verwaltung soll Parksituation prüfen

BV hat mehrere Möglichkeiten vorgeschlagen.

Boltenberg. Die Verwaltung soll die Verkehrssituation am Boltenberg unter die Lupe nehmen. Einen entsprechenden Prüfauftrag hat die Bezirksvertretung Elberfeld-West in ihrer jüngsten Sitzung formuliert. Im vergangenen Jahr hatte die Stadt Halteverbotsschilder an der Boltenbergstraße aufgestellt — zum Unverständnis vieler Anwohner, die, so heißt es, seit Jahrzehnten immer so geparkt hatten. Ein Nachbar hatte sich aber offenbar bei der Stadt beschwert, die daraufhin handelte. „Das mussten wir“, hieß es damals aus dem Rathaus. Die Rechtslage sei eindeutig.

Die Anwohner kritisieren allerdings, dass jetzt nicht mal mehr Möglichkeiten bestünden, Einkäufe auszuladen. Die neue Regelung verschärfe den Parkdruck, die Anwohner müssten teilweise ein paar Straßen weiter parken — wo ebenfalls dann Parkplätze fehlten. Und dass jetzt nicht mehr auf der Straße geparkt werden darf, mache den Bereich für einige Autofahrer zudem zur Rennstrecke.

Wie Bezirksbürgermeisterin Ingelore Ockel (CDU) sagte, soll jetzt unter anderem geprüft werden, ob zumindest ein eingeschränktes Halteverbot möglich sei. „Dann ist ein kurzes Anhalten möglich“, so Ockel. Weitere Optionen: Die Boltenbergstraße könnte Einbahnstraße werden oder alternativ geprüft werden, ob Parken doch auf dem Gehweg möglich ist. est

Mehr von Westdeutsche Zeitung