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Börsenspiel: Wuppertaler sind ganz vorne dabei

Börsenspiel: Wuppertaler sind ganz vorne dabei

Ein Wuppertaler Schülerteam erreicht den ersten Platz im gesamten Rheinland.

Wuppertal. Die starken Nerven prädestinieren ihn zum Börsianer. In eben dieser Rolle bewährte sich der Wuppertaler Thomas Hollik,Zwölftklässler an der Erich Fried Gesamtschule, im europaweiten „Planspiel Börse“, das die Sparkassen-Finanzgruppe auch in diesem Jahr an den Start brachte.

Als Kopf des Sechser-Teams „tBB“ pushte Hollik ein virtuelles Startkapital von 50 000 Euro mit Porsche-Aktien auf 69 098,46 Euro und errang damit nicht nur den ersten Platz im Tal, sondern sogar Platz 1 im Rheinland und bundesweit den 21. Platz. Selbst das Sparkassen-Azubi-Team „seven-up“ war mit knapp 59 500 Euro dagegen weit abgeschlagen.

Seit Anfang Oktober tüftelte Hollik täglich eine Dreiviertelstunde an seinem Aufstieg in den Aktienhimmel. Seinem Fingerspitzengefühl ist zu verdanken, dass er und sein Team am Mittwoch im Cinemaxx einen Preis in Höhe von 600 Euro kassierten. Der Löwenanteil geht an Hollik. Das Geld will er teilweise in Aktien anlegen, aber auch handfest in Einladungen zum Dinner.

Für das Börsenspiel galten knallharte Regeln. Waren Aufträge unvollständig, nicht plausibel oder mangels Kapital nicht ausführbar, wurden sie zurückgewiesen. Ein Depot mit mehr als 500 Aufträgen wurde disqualifiziert.

Nun ging es im Spiel nicht vorrangig ums Zocken. Nachdem vielmehr die Finanzkrise gezeigt hat, dass künftig verstärkt sozial und ökologisch gewirtschaftet werden muss, lag der Schwerpunkt der Anlagestrategien darauf, nachhaltige Entwicklungen zu fördern und junge Leute zu einem verantwortungsvollen Handeln zu erziehen. Für diese Ausrichtung wurde das Planspiel von der Deutschen UNESCO-Kommission als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.