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Bobby Biber bringt Leben in die Wupper am Wuppertaler Islandufer

Renaturierung : Bobby Biber bringt Leben in die Wupper

Neuer Störstein wird im Herbst am Islandufer installiert.

Seit rund einer Woche macht der Störstein „Bobby Biber“ Halt in der Sparkassen-Filiale Islandufer. Der 400 Kilogramm schwere Stein aus Eifeler Basaltlava wird im Herbst in die Wupper ziehen – und zur Renaturierung des Gewässers am Islandufer beitragen.

Im Rahmen von Gewässerprojekten für mehr Lebendigkeit und Dynamik haben die Stadt Wuppertal und der Wupperverband bereits einige Störsteine zu Wasser gelassen. Die Steine führen dazu, dass seichte Zonen für Fische, Krebse und Insekten entstehen können. Die Wupper wird so weiter belebt.

Die Idee zu den Störsteinen in Tierform hatte der Verein Neue Ufer. Die gestalteten Störsteine sollen einen Akzent setzen, den Blick der Menschen auf die Wupper lenken und Wertschätzung für den Fluss wecken. Sie ergänzen die kantigen Störsteine, die die Stadt Wuppertal und der Wupperverband im Rahmen ihrer Gewässerprojekte für mehr Lebendigkeit und Dynamik in die Wupper einbauen.

Der erste Störstein in Tierform hört auf den Namen Lucky Lachs und wurde bereits im April an der Rosenau in die Wupper gelassen. Geschaffen hatte ihn die Wuppertaler Steinbildhauerin Christiane Püttmann. Der Wupperverband hatte sich den Lachs als Motiv ausgesucht, weil er ein Symbol dafür ist, dass sich die frühere Kloake Wupper seit mehreren Jahren wieder zu einem Lebensraum auch für empfindlichere Fischarten wandelt.

 Der zweite Störstein in Tierform folgt dann im Herbst mit „Bobby Biber“, den die Sparkasse gesponsort hat. Gestaltet wurde der Störstein von den Bildhauern Frank Breidenbruch und Eric Frank. Red