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Bilanz: Bilanz der Händler fällt durchwachsen aus

Bilanz : Bilanz der Händler fällt durchwachsen aus

Am verkaufsoffenen Sonntag war es nach Meinung Einiger zu heiß für viele Kunden.

„Barmen live – dat Fest mit alles“ beinhaltet traditionsgemäß einen verkaufsoffenen Sonntag, der mit mehr als 30 Grad vor allem in den Nachmittagsstunden hochsommerlich ausfiel und deshalb auch wohl die Kauflust ein wenig bremste.

„Mehr Sehleute als Kaufleute“ – ein Spruch, der vielfach zu hören war unter den Händlern, auch wenn sich einige Inhaber und Angestellte durchaus zufrieden zeigten. Wie Ursula Petzhold, die Inhaberin des Textilhauses Haschi. „Ich finde diese City-Feste überhaupt gut. Sie sorgen für Leben auf dem Werth und den Barmer Plätzen“, war sie durchaus positiv gestimmt. „Nette Leute und gute Geschäfte. Liegt an der Qualität hier und unserem nettem Personal.“ Ende des Jahres ist allerdings bei Haschi Schluss (die WZ berichtete).

Viele Händler hatten
Rabatt-Aktionen gestartet

Auch bei Moden Paul oben auf dem Werth machte Inhaberin Marita Paul ein fröhliches Gesicht. „Es hat sich gelohnt, heute Nachmittag zu öffnen.“

Im Schuhhaus Klauser unterschied man zwischen dem Samstag und dem Sonntag. „Der Samstag war sehr gut“, so Filialleiterin Judith Schmidt, während sie den Sonntag eher verhalten beurteilte. „Es lag wohl auch an den hohen Temperaturen.“

„Die Kunden waren zufrieden, dann müssen wir ja wohl auch zufrieden sein“, meinte Jessy Röser von Tchibo, wo der Kaffee in Bohnenform wie auch flüssig augenscheinlich sehr gut lief.

Viele Einzelhandelsgeschäfte hatten Rabatt-Aktionen gestartet, die beispielsweise bei Kodi viele Kunden ins Geschäft lockte, während Adil Sommez, Filialleiter bei „Depot“, dem Fachgeschäft für Wohnen und Deko zwar feststellte, dass „viele Leute unterwegs waren“, am Sonntag aber nur wenige Interesse für Geschirr oder elegante Tischdekorationen zeigten. „Im vorigen Jahr war der Umsatz am verkaufsoffenen Sonntag höher“, stellte Sommez fest.

„Wir hatten nette Kunden, die sich unsere Sonderausstellung `Edelsteine als Wechselschließe’ ansehen wollten“, erklärte Petra Brune-Ressel, die Inhaberin von Juwelier Fritz Brune, war aber der Meinung, dass der am besten frequentierte Tag von Barmen live der Freitag gewesen sei.

 „Die drei Tage von Barmen live haben sich gelohnt“, strahlte Joline Streich, die Filialleiterin des Dessous-Fachhandels Hunkemöller aus. Wir waren sehr zufrieden“, lautete ihr positives Fazit von „dat Fest mit alles.“