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Kommentar: Bewegender WSV

Kommentar : Bewegender WSV

Ja! Dieses Spiel des Wuppertaler SV gegen Alemannia Aachen hätte deutlich mehr Zuschauer verdient gehabt! Und ja! Die bescheidene Zuschauerzahl ist nicht allein durch die Ferienzeit zu begründen, sondern auch durch den stetigen Vertrauensverlust der vergangenen Jahre mit immer neuen, leider zu oft unerfreulichen Wendungen. Doch Verein und vor allem die Mannschaft haben am Samstag ein starkes Signal gesendet, dass sie es wert sind, ihnen für den Neuanfang Vertrauen zu schenken, auch wenn das Saisonziel mit Klassenerhalt niedrig angesetzt ist.

Sportdirektor Karsten Hutwelker hat es in relatv kurzer Zeit geschafft, eine Mannschaft auf den Platz zu stellen, die gut zusammengestellt wirkt und begeistern kann. Genau wie dieser Trainer, dem man auch abnimmt, was er sagt, wenn er ständig wiederholt, ,wir müssen zusammenstehen’ - weil es positiv rüberkommt und ganz offensichtlich auch bei seinen Spielern zündet. Über den Berg ist der WSV noch lange nicht, weder auf, noch neben dem Platz, denn die Decke ist dünn, personell wie finanziell. Doch die Mannschaft hat gezeigt, dass sie das Zeug hat, sich in der Regionalliga zu halten und noch für die ein oder andere Überraschung gut zu sein. Wäre schön, wenn das auch wieder mehr Zuschauer entdecken würden.


guenter.hiege@wz.de