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Bergisches Land: Mehr als 1000 Notrufe bei der Polizei

Zwischenbilanz : Bergisches Land: Mehr als 1000 Notrufe bei der Polizei

Die Gefahr sei noch nicht vorüber, deshalb gibt die Polizei Verhaltenstipps

Seit Mittwochnachmittag gingen deutlich über 1000 Notrufe bei der Polizei ein, die zu mehreren Hundert Einsätzen führten. Am Rutenbecker Weg in Wuppertal musste einem älteren Ehepaar aus ihrem Fahrzeug geholfen werden, das von den Wassermassen eingeschlossen worden war.

In der Nacht unterstützte die Technische Einsatzeinheit (TEE) der Bereitschaftspolizei mit Booten bei der Evakuierung von Anwohnern der über die Ufer getretenen Gewässer in Solingen-Unterburg. Dort musste zahlreichen Schaulustigen Platzverweise erteilt werden.

In allen drei Städten mussten ausgespülte Kanaldeckel wieder eingesetzt werden. Um eine Übersicht über die besonders betroffenen Bereiche zu erhalten, setzte die Polizei einen Hubschrauber ein.

Auch wenn der Regen nachgelassen und zum Teil aufgehört hat, ist die Gefahr, die von den Wassermassen ausgeht, noch nicht vorüber.

Deshalb rät die Polizei:

- Bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause !
- Sehen Sie von unnötigen Fahrten ab !
- Die Straßensperrungen haben nach wie vor Bestand !
- Akzeptieren Sie die Absperrungen, umfahren Sie diese nicht und schieben Sie diese keinesfalls beiseite ! Durch den Starkregen wurden einige Straßen unterspült, es besteht die Gefahr von Erdrutschen und bei überschwemmten Straßen sind die Wassertiefen nicht immer einzuschätzen. Hinter den Absperrungen begeben Sie ich in Lebensgefahr !
- Informieren Sie sich über die Medien oder die offiziellen Seiten der Kommunen über die Lage !

Sie erreichen die Polizei über die Rufnummer 0202/284-0 oder in dringenden Fällen über den Notruf 110.