Bergische Universität: Geschlechterforschung und weltweites Ansehen

Bergische Universität: Geschlechterforschung und weltweites Ansehen

Rektor Lambert T. Koch übergibt Auszeichnungen an Hochschulmitarbeiter.

Wuppertal. Gleich zwei Preise der Bergischen Universität hat am Mittwoch Uni-Rektor Lambert T. Koch in der letzten Senatssitzung vor der Sommerpause verliehen: Den Gleichstellungspreis erhielt in diesem Jahr die Professorin Katharina Walgenbach, den „Weltlöwen“ erhielten die Literaturwissenschaftlerin Frau Professor Ursula Kocher und Ralf Heiderhoff vom Institut für Elektrotechnik.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Bergischen Universität Christel Hornstein sagte in ihrer Laudatio für Walgenbach: „Sie hat nicht nur ihre Professur überzeugend ausgefüllt, sondern auch durch ihre genderbezogenen Aktivitäten die Gleichstellungskommission und das Rektorat darin bestärkt, ihr den diesjährigen Gleichstellungspreis zu verleihen.“

Mit verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen der Ringvorlesung „Gender interdisziplinär“ hat sie Kollegen aus verschiedenen Forschungsbereichen der Hochschule zusammengeführt und die Vernetzung der Fachbereiche verstärkt. Zu ihren wichtigsten Projekten in der Lehre gehört das experimentelle Projektseminar „Intersektionalität und Hypertext“. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.

Den als „Weltlöwe“ bekannten Preis für Erfolge um die Internationalisierung der Bergischen Universität teilen sich in diesem Jahr zwei Mitglieder der Bergischen Universität. „Ursula Kocher hat insbesondere im Rahmen des DAAD-Programmes (Deutscher Akademischer Austauschdienst, Anm. d. Red.) ,A New Passage to India‘ und den Institutspartnerschaften mit der delhi University und der Jawaharlal Nehru University zum Erfolg der Internationalisierung beigetragen“, sagte Professorin Petra Winzer.

Ralf Heiderhoff ist seit 1992 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Elektrotechnik und betreut seit 1997 den internationalen Austausch von Studenten und Wissenschaftlern mit der renommierten National University of Singapur. Rund 400 Monate Forschungsaufenthalte von Gästen in Wuppertal und Auslandsaufenthalten hat er betreut. Das Preisgeld von 6000 Euro teilen sich die Preisträger.

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