Bergische Sonne: Geschäftsleitung weist Kritik zurück

Bergische Sonne: Geschäftsleitung weist Kritik zurück

Lichtscheid. Die Bergische Sonne kommt nicht zur Ruhe: Nach dem Eklat um nicht bezahlte Stadtwerke-Rechnungen und eine darauf folgende eintägige Versorgungssperre Ende November geht es jetzt offenbar um ausstehende Gehaltszahlungen.

"Wir warten bis heute auf das Geld vom November", sagt ein Mitarbeiter, der namentlich nicht genannt werden möchte, unter anderem mit Blick auf Krankmeldungen in der Belegschaft. Jetzt erwäge man juristische Schritte und habe sich auch an die Behörden gewandt.

Auf WZ-Nachfrage weist Gunter Geier als Mitglied der Geschäftsleitung die Kritik zurück. "Der Betrieb läuft wie gehabt", sagte er heute Nachmittag auf WZ-Nachfrage. Zu Krankenständen und Bezahlungen könne er nichts sagen und verwies auf Geschäftsführerin Suzanne Melas. Die Unternehmerin aus Zypern ist derzeit nicht in Wuppertal und war heute für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Nach der Versorgungssperre durch die WSW hatte sich Melas bei einer Pressekonferenz am 25. November zum Spaßbad-Standort mit seinen gut 80 Beschäftigten bekannt und wirtschaftliche Probleme von sich gewiesen: 2009 sei zwar ein schwieriges Jahr, aber man habe die Lage im Griff. Am vergangenen Freitag allerdings war das Bad erneut geschlossen - zunächst ohne Angabe näherer Gründe. Nach WZ-Information war nicht genug Personal vor Ort, um einen regulären Betrieb zu gewährleisten. Personalprobleme im Bad auf Lichtscheid wies Geier heute wiederholt zurück. Nach Angaben der Stadtwerke sind alle Versorgungsrechnungen bezahlt. mel