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Bergische IHK verschiebt alle Prüfungen wegen des Coronavirus ab

Bildung : IHK sagt alle Prüfungen ab

Bundeseinheitliche Tests werden bis 24. April ausgesetzt.

Das Coronavirus hat Auswirkungen auf die Prüfungen von Auszubildenden. Die IHK-Organisation sieht sich nach eigenen Angaben angesichts der aktuellen Lage gezwungen, die bundeseinheitlichen Zwischen- und Abschlussprüfungen Teil 1 in allen Ausbildungsberufen bis einschließlich 24. April 2020 abzusagen. Auch alle Weiterbildungsprüfungen und Prüfungen der Zusatzqualifikationen, die im Zeitraum vom 16. März bis einschließlich 24. April 2020 stattfinden sollten, werden abgesagt. Dies betrifft ebenfalls die Ausbildereignungs-Prüfungen (AdA). Nach aktuellem Stand sind Sach- und Fachkundeprüfungen von dieser Regelung noch nicht betroffen.

Die Industrie- und Handelskammern leisten damit einen Beitrag zum gemeinsamen Aufruf der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten/innen der Länder, alle nicht notwendigen Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern zwingend und solche mit weniger Teilnehmern möglichst abzusagen. Dies dient dem Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, um besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen zu schützen.

Die Prüfungen sollen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Aktuell, so die IHK, könne aber noch nicht mitgeteilt werden, wann dies der Fall sein wird. Im Einklang mit den für die Pandemie-Bekämpfung zuständigen Behörden werden neue Termine festgesetzt, sobald sich die Risikoeinschätzung wieder verbessert. Nach vorsichtiger Prognose wird dies frühestens im April der Fall sein können.

Die Bergische Industrie- und Handelskammer bittet um Verständnis, dass in der Zwischenzeit weder sie noch der DIHK oder die Aufgabenerstellungseinrichtung (AkA, DIHK-Bildungs-GmbH, PAL, ZFA, ZPA) genaue Details mitteilen können. Deshalb bittet sie, möglichst von direkten Anfragen abzusehen. Aktuelle Informationen stellt die Bergische IHK auf ihrer Webseite und über die sozialen Medien zur Verfügung. Den Prüfungsteilnehmern wird empfohlen, sich dort regelmäßig zu informieren. „So ärgerlich diese Entscheidung für die Prüfungsteilnehmer im Einzelnen auch ist: Der Schutz und die Gesundheit aller beteiligten Personen hat oberste Priorität“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge.