Bell: „Die L 419 wird kommen“

Bell: „Die L 419 wird kommen“

Der SPD-Landtagsabgeordnete will den Ausbau.

Ronsdorf. Der SPD-Landtagsabgeordnete Dietmar Bell hat sich ausdrücklich für den Ausbau der L 419 ausgesprochen. „Die L 419 wird kommen. Daran besteht für mich nach einer entsprechenden Aussage von Bau- und Verkehrsminister Michael Groschek vor wenigen Tagen in Wuppertal überhaupt kein Zweifel“, erklärte Bell.

Vermutungen des CDU-Landtagsabgeordneten Rainer Spiecker, der Ausbau der L 419 und damit auch der Anschluss an die A 1 werde vom Land auf den St. Nimmerleinstag verschoben, seien unzutreffend. „Minister Groschek hat sich klar positioniert“, stellte Dietmar Bell fest. „Ich werde nach den Osterferien mit den in Ronsdorf ansässigen Unternehmen Gespräche führen, denn wir brauchen Verbündete, um die Notwendigkeit des Ausbaus zu unterstreichen“, kündigte Bell an. Im kommenden Jahr werde das Verfahren in die Planfeststellung gehen. Das sei der Grund, warum es zu diesem Zeitpunkt nicht möglich sei, einen fixen Termin für den Baubeginn zu benennen.

Eine Aussage über einen möglichen Baubeginn war Michael Heinz als Repräsentant des Bau- und Verkehrsministeriums den rund 200 Teilnehmern einer Informationsveranstaltung in der Erich-Fried-Gesamtschule in der vorigen Woche schuldig geblieben. „Das bedeutet aber nicht, dass das Projekt gestorben ist. Da im Planverfahren alle Bedenken und Einwendungen der Bürger abgearbeitet werden müssen, was sehr zeitaufwendig sein kann, konnte Michael Heinze gar keinen Baustart nennen“, erklärt Dietmar Bell.

Entscheidend sei der von Michael Heinze während der Infoveranstaltung erwähnte Vertrag zwischen Bund und Land, die jeweils die Kosten für einen Abschnitt des Ausbaus der L 419 zu einer autobahnähnlichen Bundesbahnstraße übernehmen. Der Vertrag schaffe die Voraussetzung, dass das Land in Ronsdorf in eines der ganz wenigen Straßenbauprojekte investiere, während der Schwerpunkt auf dem Erhalt und der Sanierung von Straßen und Brücken liege. ab