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Bayer schafft mehr als 100 Stellen für Curevac-Produktion in Wuppertal

Bayer stellt Personal ein : Bayer schafft mehr als 100 Stellen für Curevac-Produktion in Wuppertal

Das Unternehmen Bayer hat mehr als 100 Stellen für die geplante mRNA-Impfstoffproduktion am Standort Wuppertal ausgeschrieben.

Gesucht werden unter anderem Chemikantinnen und Chemikanten, Laborantinnen und Laboranten sowie Prozess-Expertinnen und -Experten. Im Februar hatte Bayer angekündigt, noch in diesem Jahr mit der Produktion des Covid-19-Impfstoffs der Tübinger Firma Curevac in Wuppertal beginnen zu wollen. Dazu muss ein Mitarbeiterstamm zur Bewältigung des „komplexen biotechnologischen Herstellungsverfahrens zur Produktion eines mRNA-basierten Covid-19-Impfstoffes“ aufgebaut werden. Die Zulassung des Impfstoffes von Curevac wird zum Sommer erwartet. Curevac will im kommenden Jahr bis zu einer Milliarde Impfdosen herstellen, wobei sich die Produktion in Wuppertal allein auf 160 Millionen Impfdosen belaufen soll.

„Die Stellen sind unbefristet ausgeschrieben, weitere Ausschreibungen können noch folgen, das ist ein laufender Prozess“, sagt Yvonne Peterwerth, Leiterin der Abteilung Communications & Public Affairs am Bayer-Standort Wuppertal. Mit der Produktion von Curevac in Wuppertal könnte langfristig eine Lücke geschlossen werden, die durch Probleme mit den Vektorimpfstoffen Astrazeneca und Johnson & Johnson entstanden sind. Im Gegensatz zu ihnen sind die mRNa-Impfstoffe, zu denen neben Curevac auch Biontech oder Moderna zählen, bisher in Bezug auf unerwünschte Nebenwirkungen nicht in Erscheinung getreten und daher uneingeschränkt weltweit gefragt. ab