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Baudenkmäler werben für das Luisenviertel in Wuppertal

Sehenswürdigeiten : Baudenkmäler werben für das Luisenviertel

Künstler Wolf Birke hat ein Poster mit den Sehenswürdigkeiten gestaltet. Die WZ verlost Exemplare.

Die Basilika St. Laurentius ist natürlich dabei. Die Sophien-Kirche auch. Dazu schöne Wohnhäuser in der Luisenstraße, die Villa Frowein am Deeweerth’schen Garten und die Herder-Schule: Eine ganze Reihe von Baudenkmälern versammelt das Poster, das Fotograf Wolf Birke gestaltet hat.

Seit langem ist er im Luisenviertel heimisch und suchte nach Möglichkeiten, sein Quartier auch in der Öffentlichkeit noch präsenter zu machen. „Das Luisenviertel ist mehr als nur Gastronomie“, sagt Birke zum Ruf als „Kneipenviertel“. Die Dichte an Baudenkmälern sei toll, das Viertel biete „viel Kultur und viel Geschichte“. In anderen Städten gebe es bereits ähnliche Poster, sagt Birke und nennt als Beispiel Potsdam.

Von der Idee angetan waren auch Michael Kozinowski, Buchhändler und Vorsitzender der IG Friedrich-Ebert-Straße, und Martin Bang vom Wuppertal Marketing. „Wir arbeiten an Ideen, was man daraus noch machen kann“, sagt Bang. Und Konzinowski hat schon einen Vorschlag. „Vielleicht ein Banner über die Straße, dass für die Baudenkmäler wirbt.“ Man arbeite jedenfalls an konkreten Vorschlägen.

Birke ist vor allem wichtig, dass das Luisenviertel als ein Viertel begriffen wird - und durchaus größer, als Luisen- und Friedrich-Ebert-Straße, auf das es oft konzentriert werde. So tauchen auf dem Poster unter anderem auch die Laurentiusschule an der Bundesallee oder das ehemalige Amtsgericht an der Aue auf.

Das Poster gibt es in zwei Größen: A 1 (ca. 60 x80 cm/15 Euro) und A 2 (ca. 40 x 60 cm/10 Euro). Sie sind bei den Buchhandlungen von Mackensen (Laurentiusstraße 12) und Baedeker (Friedrich-Ebert-Straße 31) erhältlich.