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Bau der Häuser am Domänenweg in Wuppertal-Vohwinkel geht los

Wohnen : Bau der Häuser am Domänenweg beginnt

Der Investor kritisiert: eine Baugenehmigung fehlt.

Nachdem die Erschließung für das Wohnbauprojekt am Domänenweg bereits weit fortgeschritten ist, soll kommende Woche mit dem Bau der dortigen Häuser begonnen werden. Das kündigt die Bema-Comfortbau GmbH an. Das Wuppertaler Unternehmen möchte am westlichen Rand der Siedlung Bremkamp 18 Doppelhäuser realisieren. Dazu kommen zwei Mehrfamilienhäusern mit jeweils fünf Eigentumswohnungen.

„Es geht gut voran“, sagt Bema-Geschäftsführer Jörg Drosten. In der nächsten Woche sollen unter anderem zwei große Kräne für einen schnellen Baufortschritt sorgen. Die Erschließungsstraße sei bereits asphaltiert. Problematisch ist für den Investor allerdings, dass ein Teil der Baugenehmigungen noch aussteht. „Uns fehlen die Genehmigungen für acht Doppelhäuser, obwohl wir die Anträge schon vor über einem Jahr eingereicht haben“, kritisiert Drosten. Er habe diesbezüglich schon mehrfach den Kontakt mit der Stadt gesucht. Sein Unternehmen werde nun mit dem Bau der bereits genehmigten Häuser beginnen. Die Verzögerung bezüglich der weiteren Gebäude sei aber ärgerlich. „Wir haben für die Doppelhaushälften viele Kaufanfragen von jungen Familien, die wir durch die fehlenden Baugenehmigungen nicht abschließen können“, sagt Drosten. Die Stadt kennt das Problem und verweist auf die Hürden durch die Corona-Krise. „Die Pandemie hat uns stark ausgebremst und erschwert erheblich unsere Arbeit“, sagt Bauressortleiter Jochen Braun. Durch komplexer werdende Vorschriften sei die Behörde bereits vor Corona mit großen Herausforderungen konfrontiert gewesen. „Wir bemühen uns derzeit darum, die Prozesse zu optimieren“, so Braun.

Bezüglich des Bremkamps sei ein großer Teil der Genehmigungen bereits erteilt, so dass der Investor mit dem Bau beginnen könne. Die Stadt sehe das Projekt grundsätzlich positiv. Zustimmung für die Bebauung gibt es auch vom Vorstand der angrenzenden Siedlung Bremkamp. „Wir begrüßen besonders den Zuzug junger Familien durch die Doppelhäuser“, sagt Vorsitzende Henrike Malangeri. Eine Siedlung müsse wachsen können. Allerdings seien die Arbeiten eine Belastung für die Anwohner. Daher hofft der Vorstand auf einen schnellen Abschluss. ebi