Barmens Händler freuen sich auf den neuen Werth in Wuppertal

Umgestaltung : Händler freuen sich auf den neuen Werth

Die ISG Barmen-Werth berichtete in der Concordia über die geplanten Bauarbeiten.

Bei der Neugestaltung der Barmer Fußgängerzone, dem Werth, setzen die Beteiligten – die Immobilien-Standort-Gesellschaft Barmen-Werth (ISG), das Ressort Stadtentwicklung und Verkehr der Stadt Wuppertal sowie die Wuppertaler Stadtwerke – auf Transparenz und Dialog. Die ISG um ihren Vorsitzenden Oliver Alberts und Geschäftsführer Thomas Helbig hatte deshalb für Dienstagabend in die Concordia eingeladen, die von den Bauarbeiten genauso betroffen ist wie vieles andere zwischen „Alter Markt“ und „Werther Brücke“ auch.

Dass die Umbauten – der Werth erhält ein neues Pflaster und die WSW verlegen vorher neue Leitungen – ein Thema sind, das viele bewegt, bewies das große Interesse derjenigen, die den Weg in die Concordia gefunden hatten. Eines wurde aber auch deutlich: Die Bauarbeiten für die neue Fußgängerzone werden den Händlern und Hauseigentümern noch viel Geduld abverlangen. Und trotzdem herrschte im Großen Saal größtenteils positive Stimmung.

„Sicherlich ist die Transparenz unser großes Plus der Zusammenarbeit. Bei so einem Forum wissen alle, was sie während der Umbauphase erwartet und alle können sich darauf einstellen. Umgekehrt können Stadt, Stadtwerke und die anderen an den Baustellen Beteiligten bestimmte Situationen während der Bauzeit berücksichtigen“, erklärte Helbig.

Hartmut Giedner, Leiter Planung Gas/Wasser bei den WSW, erklärte den Gästen in der Folge, was bereits in den Seitenstraßen des Werth geschehen ist. Denn auch dort wurden bereits neue Leitungen und Pflaster verlegt. Giedner wies die Immobiliennutzer zugleich auf bestehende Förderprogramme hin, die in Anspruch genommen werden können.

Mathias Wewer, Inhaber von Juwelier Bäumer, gab sich zuversichtlich: „Alle haben verstanden, dass wir zusammenarbeiten müssen.“ Immerhin hätten alle jahrelang für eine Modernisierung der Einkaufsstraße gekämpft. Dem stimmte Gabriele Cappanelli vom Schuhhaus Klauser zu, wenngleich die Zeit natürlich eine Herausforderung werde und man sich schon jetzt auf den Zeitpunkt freue, an dem die Arbeiten vorbei sind.

Ursula Petzhold vom Modehaus Haschi berichtete unterdessen von den Erfahrungen bei den Arbeiten an der Schuchardstraße, deren Ergebnis sich sehen lassen könne. Und Thomas Helbig ermutigte die Händler, die Herausforderung anzunehmen: „Mit jedem Baggerlärm und Schmutz naht das Ende der Bauzeit.“