Barmen Live: „Fehlenden Tag holt man nicht auf“

Barmen Live: „Fehlenden Tag holt man nicht auf“

Veranstalter stehen hinter dem Abbruch am Freitagabend.

Barmen. Organisator Christian Stronczyk zieht ein größtenteils positives Fazit für die jüngste Ausgabe von Barmen Live. „Wir hatten drei Tage mit gutem Wetter. Der Samstag war sogar noch besser als zunächst angesagt“, freut sich der Projektleiter der Orion GmbH. Nicht verhehlen will er aber, dass an den Buden und in den Geschäften trotzdem unterm Strich nicht so viele Einnahmen erzielt wurden wie normal. Das hänge ganz klar damit zusammen, dass der Freitag nicht nur verregnet war, sondern das Fest gegen Abend sogar von den Organisatoren vorsichtshalber abgebrochen worden war. „Einen fehlenden Tag holt man nicht mehr auf“, sagt Stronczyk. Trotzdem stehe er hinter der Entscheidung, den Freitag wegen der unklaren Wetterlage kurzfristig zu streichen — auch wenn Barmen am Ende unter den erneuten Wassermassen gar nicht so gelitten hat wie Elberfeld. „Ich habe niemanden getroffen, der deswegen sauer gewesen ist“, sagt Stronczyk.

Auch Thomas Helbig von der ISG Barmen kann bestätigen, dass die Einzelhändler besonders mit dem Andrang an Samstag und Sonntag „eigentlich sehr zufrieden“ waren. Schließlich hatte es Barmen Live auch schon mal schlimmer getroffen. In den 90er Jahren regnete es bei einer Ausgabe des Stadtfests an allen vier Tagen — am Ende gab es einen Nachholtermin im Herbst.

Allerdings gab es auch Händler, die ihre Türen zum Fest gar nicht öffnen konnten, weil sie noch mit den Unwetterfolgen von Dienstag zu kämpfen hatten. So waren etwa die H&M-Filiale und einige andere Geschäfte am Werth nicht oder nicht an allen Tagen geöffnet.

Mehr von Westdeutsche Zeitung