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Bankstraße in Wuppertal: Gehwegparken wird aufgehoben

Verkehr : Bankstraße: Parken auf Gehweg wird verboten

Die BV Elberfeld stimmt für den Bürgerantrag von Norbert Bernhardt - und gegen den Vorschlag der Verwaltung.

Fußgänger werden sich freuen, Autofahrer weniger: An der Bankstraße, genauer auf der westlichen Seite zwischen Schloßbleiche und Herzogstraße wird Gehwegparken zukünftig verboten. Das beschloss die Bezirksvertretung Elberfeld in ihrer jüngsten Sitzung – gegen den Vorschlag der Verwaltung. Die wollte einem entsprechenden Bürgerantrag nämlich nicht folgen.

Darin hatte Norbert Bernhardt, der sich seit Jahren für die Belange der Fußgänger in Wuppertal einsetzt, argumentiert, dass auf dem westlichen Gehweg durch parkende Autos viel zu wenig Platz für Fußgänger bleibe. „Selbst wenn ein Fahrzeugführer einen Wagen der Kompaktklasse (Mercedes A-Klasse, Suzuki Vitara) mit den Reifen auf der einen Seite bündig mit dem Bordstein parkt, ragt der Spiegel ebenfalls auf die Straße. Auf der anderen Seite überparkt das Fahrzeug regelmäßig auf den Gehweg, so dass bei einer ohnehin vorhandenen Gehwegbreite von 1,40 Meter diese weiter reduziert wird“, rechnete er der Stadt vor. Die Mindestgehwegbreite von 2,20 Metern sei ohnehin schon erheblich unterschritten, so Bernhardt, der auch in der Sitzung der Bezirksvertretung seinen Antrag verteidigte.

Die Stadt hielt in ihrer Vorlage dagegen. Eine Breite von 1,50 Metern sei ausreichend. Diese sinke „durchschnittlich auf unter 1,45 Meter, wenn dort, wie aktuell vollachsig geparkt wird. Da sich hier nur eine minimale Abweichung befindet, besteht zurzeit kein Regelbedarf“, erklärte die Verwaltung.

„Das sehen wir aber anders“, erklärte Bezirksbürgermeister Hans Jürgen Vitenius. Mit einer klaren Mehrheit sprach sich denn auch das Stadtteil-Gremium für die Aufhebung des Parkens aus. Da es sich um eine bezirkliche Angelegenheit handelt, hat die BV auch das letzte Wort.