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Bahnhöfe: Faustschläge in Oberbarmen und Elberfeld

Bahnhöfe: Faustschläge in Oberbarmen und Elberfeld

Ein 50-Jähriger schlug auf Polizisten ein, ein 22-Jähriger wurde verletzt.

Wuppertal. Erst wollte er einen Zug nicht verlassen, dann griff ein 50-jähriger Mann Beamte der Bundespolizei mit Faustschlägen an: Im Bahnhof Oberbarmen kam es am frühen Freitagmorgen zu Randale.

Fautschläge am Bahnhof Oberbarmen

Gegen 2.20 Uhr rief der Lokführer der S 8 aus Düsseldorf die Polizei, weil der Mann den Zug an der Endstation Oberbarmen nicht verlassen wollte. Als die Beamten die Personlien des Mannes feststellen wollten und ihm einen Platzverweis erteilten, beleidigte er die Polizisten zunächst. Dann ging er auf einen von ihnen mit Fäusten los. Der Mann konnte überwältigt und schließlich in Handschellen abgeführt werden - zur Wache im Hauptbahnhof, wo schon eine Arzt zur Blutabnahme wartete. Der 50-jährige Randalierer war offenbar alkoholisiert. Er wurde gegen 3.45 Uhr wieder auf freien Fuß gesetzt, allerdings ermitteln die
Beamten nun gegen ihn wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstands.

Faustschlag am Hauptbahnhof

Schon am Donnerstag waren die Beamten am Hauptbahnhof selbst im Einsatz: Dort hatte gegen 6.45 Uhr ein 41-jähriger Wuppertaler einem 22-Jährigen im Streit mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Das Opfer erlitt eine Platzwunde an der Lippe und eine Schwellung. Gegenüber der zur Hilfe gerufenen Polizei versuchte der 41-jährige erst gar nicht, sich rauszureden. Er gab die Tat direkt zu.

Red.