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Auto-High-Tech aus dem Tal

Auto-High-Tech aus dem Tal

Innovationsforum: Zum ersten Mal gab es eine Plattform zum Thema „Fahrwerk & Elektronik“.

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p class="text"><strong>Wuppertal. Für viele der Schüler, die jüngst den Bergischen Ausbildungspreis gewonnen haben, hat sich das Mitmachen beim Innovationsforum bei Vorwerk Autotec bereits nach kürzester Zeit gelohnt. Rasant schnell waren angesichts von 250 Teilnehmern aus Wirtschaft und Wissenschaft künftige Praktikumsplätze klar gemacht. Auch NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben sprach beim Messerundgang mit den Jugendlichen besonders lange. Bis die Ministerin ihre Ziele verwirklicht hat, wird allerdings mehr Zeit vergehen. "Spätestens im Jahr 2015 hat Nordrhein-Westfalen Bayern als Innovationsland eingeholt", sagt Christa Thoben. Derzeit sei "noch ein bisschen viel blau-weiß hier". Allerdings geht das Forum NRW-Bayern zum Thema "Fahrwerk & Elektronik" auch auf eine Initiative der entsprechenden Wirtschaftsminister der beiden Bundesländer zurück.

NRW, so die Ministerin, kann von Bayern lernen, etwa wie solch ein Automotive-Cluster auf Landesebene professionell organisiert wird. Was die lokalen Strukturen betrifft, so ist die Standortwahl Wuppertal natürlich kein Zufall. Fährt doch in jedem Auto der Welt ein Stück Bergisches Land mit, wie Oberbürgermeister Peter Jung gestern erneut hervorhob. Und die hiesigen Unternehmen hätten mittlerweile Plattformen, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Ein Problem, das alle Beteiligten haben und das Delphi gleich zu Beginn klar machte. Es fehlt an Ingenieuren, vor allem an solchen, die im System, nicht am Modul arbeiten. Was alle Beteiligten gestern sehr schätzten: Die Möglichkeiten dieser so genannten Face-to-Face-Veranstaltungen. Immer wieder sollen die Akteure übrigens auch künftig an einen Tisch, um sich auszutauschen - als Austragungsort ist erneut Wuppertal im Gespräch.