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Ausbau der L 419 in Wuppertal-Ronsdorf: „Vorletzter Schritt“

Erörterungstermin : Ausbau der L 419 in Wuppertal-Ronsdorf: „Vorletzter Schritt“

Zum geplanten Ausbau der L 419 in Wuppertal-Ronsdorf findet die nichtöffentliche Erörterung statt. Es ist der vorletzte Schritt – danach könnte die Bezirksregierung das Baurecht erteilen.

Am Dienstag, 26. Oktober, findet der nichtöffentliche Erörterungstermin zum geplanten Ausbau der L 419 statt. Die Initiative Ronsdorfer für die L 419 begrüßt, dass damit die vorletzte Etappe im Planfeststellungsverfahren erreicht sei.

„Nach der zweiten Offenlegung der Planungsunterlagen vor knapp zwei Jahren hat der Landesbetrieb Straßenbau NRW alle Einwendungen, Bedenken und Anregungen geprüft und – soweit möglich – in der Planung berücksichtigt. Das Ergebnis wurde der Bezirksregierung als entscheidender Behörde vorgelegt; diese hat in den letzten Monaten intensiv den Gesamtplan geprüft und die Endfassung festgelegt. Darüber wird nun mit Betroffenen und Einwendern, deren Eingaben negativ beschieden wurden, im Erörterungstermin noch einmal gesprochen, so wie es gesetzlich vorgeschrieben ist“, heißt es in einer Erklärung der Initiative.

Der letzte Schritt sei die Unterschrift der Bezirksregierung unter den Planfeststellungsbeschluss, womit Baurecht entstehe. Gegner des Ausbaus haben Klagen gegen den Ausbau angekündigt.

Diese hätten keine aufschiebende Wirkung, so die Befürworter des Projektes. Mit dem Ausbau der L 419 werde diese zur Bundesstraße und nicht zur Autobahn hochgestuft, da das aufgrund der behördlichen Rahmenbedingungen gar nicht möglich sei. Die Initiative erwarte, dass Dauerstaus auf der Parkstraße und auf Linde nach dem Ausbau der Vergangenheit angehören. Die Lärmbelästigung sowie die Feinstaubbelastung würden unter den heutigen Werten liegen.