Gastronomie: Aus dem Mad Dog wird jetzt Maxx

Gastronomie : Aus dem Mad Dog wird jetzt Maxx

Die Eröffnung des Ablegers der Königshöhe ist für Oktober oder November geplant.

Jahrelang prangte an der Hahnerberger Straße das charismatische Lächeln des Mad-Dog-Maskottchens über dem Eingang des ehemaligen American Diner. Rund 19 Jahre nach der Gründung ging am 31. August mit einer großen Abschiedsparty eine Ära zu Ende. Die Inhaber Thomas Lutz und Anja Spieker haben aufgrund von Personalmangel das Kult-Lokal geschlossen.

Dort wird jetzt das Familienunternehmen Königshöhe, das vor 13 Jahren von Familie Pacifico gegründet wurde, das Lokal übernehmen. Nach den Lokalen am Köhlweg in Wuppertal sowie am Ginsterweg in Haan wird es die dritte Filiale. Die Idee, aus dem ehemaligen Mad-Dog etwas Neues zu machen, sei entstanden, als man die frei werdende Immobilie gesehen habe, so Michael Bechte. Er hilft als Angestellter der Königshöhe bei den ersten Entrümpelungsarbeiten mit. „Wir haben noch einiges zu tun und werden kaum zum angepeilten Termin am 2. Oktober fertig werden“, sagt er. Eher dürfte es Ende Oktober oder Anfang November werden. Ab kommender Woche sollen die schwierigeren Renovierungsarbeiten mit Hilfe einer Fachfirma angepackt werden.

Wenn der Betrieb startet, soll es einige Neuerungen geben. Denn die Königshöhe will dort ein anderes Konzept anbieten als in den anderen Filialen. So ist die Königshöhe zwar Betreiber, aber das Lokal wird sich „Maxx Bar und Restaurant“ nennen. „Maxx“ ist der Spitzname von Massimo Pacifico, de, Geschäftsführer der Königshöhe. Mit einer Fotomontage zeigt Bechte, wie das Lokal bald von vorne aussehen soll. Den Mad-Dog-Hund wird über dem Eingang ein roter Maxx-Schriftzug mit Flammen im Hintergrund ersetzen.

Innen und außen
wird sich einiges tun

Das Mad Dog war ein American Diner. Das Maxx soll auch einen richtigen Restaurant-Bereich mit einem Konzept wie in den anderen Lokalen der Königshöhe haben, sagt Bechte. „Wir werden aber hier keine Tagesmenüs wie in unseren anderen Restaurants anbieten“, sagt Bechte. Stattdessen soll es Wochen- oder Tageskarten abseits der Standard-Speisekarte geben.

Der vordere Bereich soll in zwei Hälften geteilt werden. In der Mitte wird die alte Theke abgerissen und durch eine neue ersetzt. So soll der Blick auf die Küche frei werden. Links vom Eingang soll ein reiner Bar-Bereich entstehen. „Da kann man ein Bier trinken, wir werden einen Tisch-Kicker und vielleicht noch einen Dart-Automaten aufbauen“, sagt Michael Bechte. Auf der rechten Seite wird ein Mix aus Bar und Restaurant angeboten. „Junge Leute können dort abends nach dem Bier auch noch einen Burger essen“, so Bechte.

Wer es eher ruhiger mag, dem sei der hintere Bereich empfohlen. An der Stelle, an dem sich früher der Party-Bereich des Mad Dog befand, werden Tische und Stühle aufgebaut. Und im Sommer wird das Maxx den schon vorhandenen Biergarten nutzen. An der Fassade soll sich nicht nur das Logo verändern. Die orangefarbene Wand wird weiß gestrichen, während die Holzzäune einen schwarzen Anstrich erhalten.

Bechte ist sich sicher: Das Maxx wird ein würdiger Nachfolger werden.

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