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Aufruf der Wuppertaler Fridays for Future

Kampf gegen Klimawandel : Aufruf der Wuppertaler Fridays for Future

Die Bewegung „Fridays for Future“ ruft unter dem Motto #Ihrlasstunskeinewahl für Freitag, 22. Oktober zum nächtsen globalen Klimastreik auf. Die Wuppertaler wollen dabei sein.

„In den anstehenden Koalitionsverhandlungen wird sich entscheiden, welchen Weg die neue Regierung in Sachen Klima einschlagen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Jonah Näckel Sprecher von Fridays for Future Wuppertal kritisiert: „Alle Parteien haben das 1,5-Grad-Ziel ganz groß in ihr Wahlprogramm übertragen, aber keine von ihnen legt ein Programm vor, mit dem wir eine Erderwärmung deutlich unter 2 Grad einhalten würden.“

Die Wuppertaler Ortsgruppe plant für den 22. Oktober eine gemeinsame Anreise in die Hauptstadt. Das Motto für die zentrale Demonstration in Berlin: Ihr lasst uns keine Wahl.

Damit will die Bewegung darauf aufmerksam machen, dass die Stimmen der Menschen die von den Folgen der Klimakrise am meisten betroffen seien werden, bei dieser Wahl nicht gezählt wurden. Also junge Menschen unter 18 und Menschen, die in Deutschland leben, aber keine deutsche Staatsangehörigkeit haben. Und auf der anderen Seite Menschen in anderen Ländern, die schon jetzt massiv von der Klimakrise betroffen sind und deren Stimmen nicht gehört werden.

Von den möglichen Regierungsparteien wollten nur die Grünen den Kohleausstieg vorziehen, erklärt Charlotte Kranenberg Sprecherin der Wuppertaler Ortsgruppe. „Während uns von der Politik weiter vermittelt wird ,Wir machen das schon!’ laufen zum Beispiel am Braunkohletagebau Garzweiler ll die Vorbereitungen, um für weitere 650 Millionen Tonnen Braunkohle, die Region um das Dorf Lützerath im Rheinland abzureißen. Ihr lasst uns keine andere Wahl, als den Politischen Druck weiter zu erhöhen.“