Wuppertal : Der Bürgerverein ist stolz auf den Nordpark
Wichlinghausen Der Vorstand lädt zur Führung ein — und freut sich auf den Abschluss des Umbaus.
. Der Nordpark ist in den vergangenen Jahren ziemlich umgestaltet worden. Man könnte auch sagen, auf Vordermann gebracht worden. Gut 1,8 Millionen Euro steckte die Stadt in die insgesamt vier Bauabschnitte, die bald ihren Abschluss finden sollen. Für den 13. und 14. September ist dazu eine Feier geplant. Auch der Biergarten soll dann eröffnet werden. Eine Veranstaltung, die gemeinsam mit dem Nordstädter Bürgerverein geplant wird. Denn der Großteil der Kosten stammt zwar aus dem Förderprogramm Soziale Stadt. Der Verein selbst engagiert sich aber seit Jahrzehnten auch für den Nordpark. „Fast 300 000 Euro haben wir in den letzten 30 Jahren gespendet“, schätzt Peter Ehm, aktuell gemeinsam mit Michael Schulte kommissarischer Vorsitzender. Am Sonntag gibt es dort eine Führung durch den Nordpark.
Die Stadt weiß um den Einsatz des Vereins. Viele, die ihre Zeit im Nordpark genießen, „wissen aber nicht, was wir tun“, sagt Schulte. Mit ein Grund dafür, warum der Bürgerverein sich einen Untertitel im Namen verpasste: „Förderverein Wuppertaler Nordpark“. So solle auf den ersten Blick deutlich werden, wofür der Verein und seine Mitglieder einstehen, sagt Ehm.
Schulte macht allerdings auch auf ein Problem aufmerksam, mit dem viele Vereine zu kämpfen haben: der steigende Altersschnitt der Mitglieder. Beim Titel Bürgerverein „liegt schon Staub drauf“, erklärt Schulte. Man müsse versuchen, auch die jungen Leute mitzunehmen, etwa über Veranstaltungen wie die „Musik im Nordpark“ am vergangenen Wochenende. Die „Jungen“ seien ja so auch oft genug im Nordpark anzutreffen. „Der wird super angenommen und ist ein Publikumsmagnet“, sind Schulte und Ehm stolz und freuen sich gerade über junge Familien.