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Auf der Hardt lassen Wuppertaler die Seele baumeln

Auf der Hardt lassen Wuppertaler die Seele baumeln

Am WZ-Mobil erzählten viele Leser, dass sie ihren Urlaub in der Stadt verbringen und das vielfältige Angebot genießen.

„Summer in the City“ könnte in diesem Jahr auch die Maßgabe für die Wuppertaler Bevölkerung sein. Denn seit einigen Wochen scheint das Sommerwetter keine Auszeit nehmen zu wollen, was angesichts der am Montag begonnenen sechswöchigen Schulferien auch so bleiben kann.

Beim WZ Mobil wollten wir wissen, ob es die Menschen in den Sommerferien eher in die Ferne zieht oder ob sie angesichts des derzeitigen Wetterhochs im Tal bleiben und die vielfältigen Angebote nutzen, mit denen die bergische Metropole aufwartet. Die meisten genießen den Sommer im Freien und besuchen die umliegenden Parkanlagen, wie Helga Rick, die in der Natur für ihre Malaktionen mit der Kamera unterwegs ist: „Ich genieße das Umfeld, wobei die Hardtanlagen zu den Höhepunkten zählen.“ Natürlich nutze sie auch die anderen Angebote, die Wuppertal im Programm hat. „Gerne besuche ich auch den Skulpturenpark, die Kunsthalle oder das Kunstmuseum.“

Martina Menn fährt zwar demnächst in den Urlaub nach Italien, freut sich aber auch, den Rest der Ferien im Tal zu verbringen: „Es ist auch schön, einfach mal ohne Zeitdruck durch Elberfeld zu bummeln, im Luisenviertel zu verweilen oder sich das Briller Viertel anzuschauen.“

Erika Menn wohnt seit 1992 in Wuppertal und genießt es nach wie vor, durch die Naherholungsgebiete zu wandern: „Der Rundweg am Katernberg oder auch die Wanderwege Richtung Langenberg sind einfach schön.“ Dass sie natürlich mit ihrer Enkeltochter zu einem Zoobesuch verabredet sei, verstehe sich von selbst. „Aber auch die Kultur kommt nicht zu kurz, wenn ich mir im Opernhaus oder in der Stadthalle Veranstaltungen ansehen werde.“

Claudia Wawrzyk ist Studentin, hat einen Nebenjob und schreibt derzeit an ihren Hausarbeiten: „Da ist nicht viel mit Wegfahren. Aber wenn die Sonne scheint, gehen wir auf die Hardt, fahren an die Wupper- oder die Bevertalsperre.“ Veranstaltungen in Utopiastadt, Radfahren an der Nordbahntrasse oder ein Besuch im Luisenviertel gehören für sie aber auch zum Erholungsurlaub.

Maren Chafchaf war bereits mit der Familie in Frankreich campen und freut sich jetzt auf die umliegenden Wuppertaler Schwimmbäder, wo sie mit ihren Kindern den Tag verbringen kann. Auch der Zoo biete eigentlich im gesamten Jahr tolle Möglichkeiten für Familien. „Und auf die Hardt gehen wir mit den Kindern wegen der Wasseranlage vor dem Elisenturm.“

Sabah Azzamrani trifft sich gemeinsam mit ihren Kindern häufig mit Freunden im Freien: „Entweder sind wir auf der Hardt, im Garten oder im hauseigenen Pool. Außerdem besuchen wir jeden Freitag den Zoo.“

Uwe Schlieper fährt demnächst in die Normandie, doch auch in Wuppertal nutze er die vielen sich bietenden Möglichkeiten: „Wir haben den Zoo, einige schöne Freibäder und die Trasse zum Fahrradfahren. Außerdem ist das Wandern in den Wäldern rund um Wuppertal bei diesem Wetter ideal.“

Paul Blomberg war am Donnerstag mit zwei Freundinnen im Botanischen Garten unterwegs: „Aber auch dort, wo man seitlich aus der Stadt hinausgeht, steht man sofort im Grünen.“ Die Stadthalle finde er nach wie vor, auch wegen der guten Veranstaltungen, attraktiv. „Und Bekannten, die nicht aus Wuppertal kommen, zeige ich auch die Schwebebahn — das ist ein Muss.“