Viele müssen aufgeben Apothekensterben in Wuppertal: Wenn das Erfolgsrezept fehlt

Wuppertal · Von Wikinger-Apotheke über Spitzweg-Apotheke bis zur Bären-Apotheke – immer mehr Wuppertaler Inhaber geben auf.

 Auch viele Apotheken in Wuppertal müssen aufgeben.

Auch viele Apotheken in Wuppertal müssen aufgeben.

Foto: picture-alliance/ dpa/Patrick Pleul

Viele Apotheken haben in Wuppertal eine jahrzehntelange Tradition. In manchen Fällen reicht die Unternehmensgeschichte mehrere 100 Jahre zurück. Etwa die der Hirsch-Apotheke in Ronsdorf, die vor 270 Jahren erstmals urkundlich erwähnt wurde. In den Ämtern Bornefeld, Beyenburg, Elberfeld und Solingen wurden bis in die Preußenzeit, also bis zum Jahre 1815, nur sieben Apotheken gegründet – und dazu gehörte auch die Ronsdorfer, heißt es in der Chronik der Apotheke. Aber: Während die Hirsch-Apotheke weiterhin am Bandwirkerplatz zu finden ist, haben viele andere kleine Apotheken aufgeben müssen.