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Ambient, Jazz und Weltmusik: Diese Konzerte stehen in Wuppertal an

Rainers Jazzcorner : Ambient, Jazz und Weltmusik

Rainer Widmann gibt einen Überblick über Live-Konzerte in kleinem Rahmen. Mit dabei: Die Kult- und Klangsession.

Im Rahmen der Konzertreihe „Klangkosmos NRW“ bietet am Donnerstag, 15. Oktober, um 19 Uhr in der Färberei, Peter-Hansen-Platz 1, das Song-Lua-Trio „Klangverschmelzungen von den Ufern des Mekong“. Das Trio um die vietnamesische Sängerin Khanh Nguyen präsentiert traditionelle vietnamesische Lieder im Kontext europäischer Musikkulturen. Da es nur begrenzte Plätze gibt, ist eine Anmeldung erforderlich. Sollten sich wesentlich mehr Personen anmelden, als Plätze vorhanden sind, wird es eine zweite Veranstaltung um 20.30 Uhr geben. Der Eintritt ist frei, Anmeldung per E-Mail an info@schwebeklang.de mit Angabe von Vorname, Nachname, Adresse und Telefonnummer. Eine telefonische Anmeldung ist unter 3703009 (Anrufbeantworter) oder per Fax an 3703019 möglich.

Im Jazz-Club im Loch, Plateniusstraße 35, findet am Donnerstag, 15. Oktober, um 19.30 Uhr die nächste Kult und Klang-Session mit DJ-Set und Livekonzert statt. Nach dem Opener-DJ Ha von Oha! spielt das Post-Punk-Wave-Quartett Lyschko um die Sängerin Lina Holzrichter mit Gitarre, Bass und Schlagzeug und danach wird die Session eröffnet. Eine PA, Amps, Drums, Keys und Mics sind vorhanden. Der Eintritt ist frei.

Ein Doppelkonzert findet am Donnerstag, 15. Oktober, um 20 Uhr im Ort, Luisenstraße 116, statt. Dort treten das Duo Rant mit Gitarre und Schlagzeug und die Flötistin Angelika Sheridan sowie Ute Völker am Akkordeon auf.

Das vom DJ und Musiker Charles Petersohn und dem Wuppertaler Filmemacher Frank N konzipierte Filmprojekt „Oh Karl“ feiert im Rahmen des Festivals Engels 2020 am kommenden Freitag, 16. Oktober, Premiere: Um 19 Uhr im Wuppertal Institut und um 21 Uhr im Freibad Mirke (drinnen). Zum Script von Frank N hat Petersohn die Musik komponiert und produziert. Der Film ist keine Dokumentation; eher eine meditative Erzählung in Sound und Vision. Aufgrund der coronabedingten Einlassbeschränkungen ist die Zahl der möglichen Besucher begrenzt. Die 19 Uhr-Veranstaltung im Wuppertal Institut ist schon ausgebucht. Im Freibad Mirke sind noch Plätze frei. Anmeldung per E-Mail an reservierung@freibad-mirke.de.

Das Jazzquintett Emißatett mit Elisabeth Coudoux am Cello, Matthias Muche an der Posaune, dem Bassisten Robert Landfermann, Philip Zoubek am präparierten Piano und Etienne Nillesen an Snare Drums und Becken ist am Samstag, 17. Oktober, um 20 Uhr im Jazz Club im Loch, Plateniusstraße 35, zu erleben.

Bereits zum elften Mal findet das Phobos Festival in Wuppertal statt. Die Konzertreihe für Dark Ambient und Industrial Music ging die Jahre zuvor meist in der Sophienkirche über die Bühne und lockte Besucher aus ganz Europa an. Coronabedingt musste das für Frühjahr geplante Festival verschoben werden und beginnt nun am Samstag, 17. Oktober, um 20 Uhr im Kulturzentrum Immanuel, Sternstraße 73. In diesem Jahr treten bei Phobos XI die Künstler und Bands Aidan Baker, Atomine Elektrine und Ex.Order auf.

Im Swane Café, Luisenstraße 102a, spielt am Sonntag, 18. Oktober, um 20 Uhr die Solinger Reggae-Offbeat-Band Betrayers of Babylon.

Astor Piazzolla, der Revolutionär des Tango Argentino, wurde zunächst in Argentinien für seine Kunst angefeindet. Heute gilt er als die weltumspannend verehrte Ikone des Bandoneons und Begründer des Tango Nuevo. Mit teils sehr privatem, neu entdecktem Bild- und Tonmaterial zeichnet Daniel Rosenfeld in seinem Film

„Astor Piazzolla - The Years of the Shark“ ein bewegendes Bild Piazzollas. Zu sehen beim Offstream-Kino in der Gathedrale, Alte Feuerwache, Gathe 6, am Dienstag, 20. Oktober, um 19.30 Uhr.

Allen Lesern wünsche ich gute Gesundheit und denken Sie an die Maske und ans Abstandhalten. Ihr und Euer Rainer Widmann