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Am Samstag eröffnet die Modellwelt Wuppertal

Am Samstag eröffnet die Modellwelt Wuppertal

Unternehmer Franz Josef Roos hat für seine "Modellwelt Wuppertal" große Pläne.

Wichlinghausen. Hand aufs Herz - wer kann schon von sich behaupten, mehrere Städte zu besitzen? Franz Josef Roos kann: Im ehemaligen Fabrikgebäude an der Königsberger Straße 1 eröffnet der Unternehmer in Kürze seine "Modellwelt Wuppertal". Roos, der im September 2007 mit der Traditionsfirma Kibri als Geschäftsführer einen namhaften Hersteller für Modellbau-Häuser übernommen hat, richtet an der Königsberger Straße weit mehr als nur eine imposante Dauerausstellung mit Lagerverkauf ein.

In Zusammenarbeit mit Modellbauvereinen, Hobby-Bastlern sowie Schulen und Unternehmen will Roos im Meer aus Modellhäusern maßstabsgetreu das große Rad drehen - und vor allem auch den Nachwuchs faszinieren. Mit im Boot ist bereits die Wuppertal-Achse, die an der Königsberger Straße - dort hat Roos insgesamt gut 3000 Quadratmeter Fläche gemietet - ihre Modelle auf 400 Quadratmetern aufbaut und damit ein neues Zuhause gefunden hat. Präsentiert wird die "Modellwelt Wuppertal" erstmals groß am Samstag, 4. Dezember, ab 10 Uhr - und beendet einen mehrjährigen Leerstand.

Das Konzept sieht auch vor, Modellbauern Werkstattplätze, Know-how und Technik zur Verfügung zu stellen, um in Ruhe und auf ausreichend großen Flächen arbeiten zu können. Erwachsene zahlen beim Besuch der "Modellwelt" fünf Euro Eintritt, während Kinder in Begleitung Erwachsener freien Eintritt haben sollen. Dabei ist Roos nicht nur Geschäftsmann und Maschinenbau-Ingenieur, sondern auch selbst passionierter Modellbauer und Sammler: Seine erste Lok bekam er als Neunjähriger - eine dreiachsige Märklin-Dampflok 3001. Danach hat ihn das Hobby nie wieder losgelassen.

4000 Wiking-Autos nennt der Wuppertaler ebenfalls sein eigen. An der Königsberger Straße sollen Anlagen im Spur 1-Format aufgebaut werden - wie auch H0-, N- und Z-Modellbahnen, um die ganze Bandbreite abzudecken. Seminare zu Modellbauthemen seien an der Königsberger Straße ebenso denkbar wie Projektarbeiten mit Schulklassen, Tauschbörsen und Kinder-Angebote in den Sommerferien.