„Wir können es nicht schaffen“ Altes jüdisches Heim in Wuppertal wird abgerissen

Wuppertal · Es war jüdisches Altersheim, überstand die Pogromnacht, wurde der Gemeinde von Nationalsozialisten weggenommen, war 1945 Ort für erste Gottesdienste nach dem Krieg, wurde bis 2002 als Synagoge genutzt – und soll nun abgerissen werden.

Die jüdische Gemeinde will an der Stelle ein neues Wohnhaus bauen.

Die jüdische Gemeinde will an der Stelle ein neues Wohnhaus bauen.

Foto: Andreas Fischer

Das Haus an der Friedrich-Ebert-Straße 73 hat eine wechselvolle Geschichte: Es war jüdisches Altersheim, überstand die Pogromnacht, wurde der Gemeinde von Nationalsozialisten weggenommen, war 1945 Ort für erste Gottesdienste nach dem Krieg, wurde bis 2002 als Synagoge genutzt – und soll nun abgerissen werden.