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Nachrichten aus Wuppertals Partnerstädten : Ukrainer säubern den Wald

In Liegnitz, der polnischen Partnerstadt Wuppertals, haben mehrere ukrainische Flüchtlinge bei der Säuberung des Waldes geholfen - aus Dankbarkeit über die herzliche Aufnahme.

Von Claudia Kasemann

Über Dankbarkeit und Hilfsbereitschaft berichtet die Verwaltung in Wuppertals polnischer Partnerstadt Liegnitz : „Eine große Gruppe von Ukrainern hat aus Dankbarkeit für den herzlichen Empfang und die Hilfe, die sie in Legnica erhalten haben, in einer freiwilligen Aktion den Wald von Złotoryja/ Goldberg gesäubert“, heißt es. „Sie sammelten über eine Tonne Siedlungsabfälle.“

Legnica ist damit eine von vielen Städten in Polen, in denen eine ähnliche Aktion stattfand. Die Initiatorin dieser Aktion war Anna Panenko, die auf einer sozialen Netzwerkseite für ukrainische Flüchtlinge Menschen suchte, die bereit waren, zu arbeiten. „Frauen, Kinder und Männer haben sich an der Säuberung des Waldes beteiligt“, sagt Bożena Czerwińska von der Verwaltung.

In ihrem Land wird eine solche soziale Tat ,Sobotnik‘ genannt. Es ist eine jährliche Frühlingstradition: Ukrainer säubern Parks und Plätze in einer sozialen Aktion. So kam das Samstagsritual zu uns.“In Liegnitz sieht man die Aktion „nicht nur als eine schöne Geste, sondern einen Moment der Integration in diese Gemeinschaft“.

Gewählt wurde jetzt in Wuppertals nordenglischer Partnerstadt South Tyneside , wie der Chronicle berichtet: „Die Labour-Partei konnte ihre Position im Stadtrat von South Tyneside halten, während die Grüne Partei und die Unabhängigen in einigen Bezirken ebenfalls kleine Zugewinne verbuchen konnten.“ Zwar habe die Labour-Partei hat in den letzten Jahren in South Tyneside kontinuierlich Sitze verloren und 2021 in vier und 2019 in weiteren neun Bezirken das Ziel verfehlt.Doch trotz des Verlustes von vier Sitzen behielt die Labour-Partei mit 41 Sitzen ihre Mehrheit im Rat von South Tyneside.“ Die Konservativen haben demnach nur noch einen einzigen Sitz im Stadtrat von South Tyneside: Ian Forster heißt ihr Vertreter.

Besorgt hatte sich zuletzt der Freundeskreis Be‘er Sheva über die die gewaltsamen Ausschreitungen und wiederholte Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf Südisrael gezeigt: „Im Süden des Landes, auch in der Region unserer Partnerstadt Be’er Sheva, war der Feiertag „Yom HaAtzma’ut“ zum Gedenken an die Staatsgründung (14.05.1948) mit Raketenalarm und dem Aufsuchen der Schutzräume verbunden“, berichtet Arno Gerlach, Vorsitzender des Freundeskreises. „Auch im 74. Jahr der Unabhängigkeit des Staates muss Israel noch immer um seine Existenz kämpfen. Als Deutsch-Israelischer Städtepartnerschaftsverein verurteilen wir jede gegen das friedvolle Zusammenleben der Völker gerichtete Gewalt. Wir stehen an der Seite aller Menschen, die sich für Freiheit und die Beachtung der Menschenwürde einsetzen. Wir sind und bleiben mit unserer Partnerstadt Be’er Sheva und ganz Israel eng verbunden.“