Kultur Akram Khan erarbeitet mit seiner Company ein Stück im Wuppertaler Schauspielhaus

Wuppertal · Die Geste erzählt die Geschichte.

Die neue Produktion vereint wieder indische und europäische Tanz-Kultur. Es agierren ausschließlich Frauen.

Die neue Produktion vereint wieder indische und europäische Tanz-Kultur. Es agierren ausschließlich Frauen.

Foto: Camilla Greenwell

15 junge Frauen sitzen im Halbkreis auf dem Boden des alten Schauspielhausfoyers. Viele tragen leuchtend bunte Saris, einige Trainingshosen. Fast alle haben langes Haar. Sie lauschen den Worten des Mannes, der mit ihnen auf dem Boden sitzt. Akram Khan spricht ein schnelles, leises Englisch, unterstreicht mit den Armen, malt Laute. Die Atmosphäre ist konzentriert und freundlich. Khan will, dass die Frauen sein Anliegen verstehen. Der international renommierte Tänzer und Choreograf ist seit Mitte März in Wuppertal. Er ist hier, um an seiner Produktion zu arbeiten. Im Rahmen der Vorlaufphase des Pina Bausch Zentrums hat deren Koordinatorin Bettina Milz den gebürtigen Londoner und Sohn bengalischer Einwanderer für vier Wochen in die Stadt geholt.