Adlerbrücke: Endspurt für die Skulpturen

Adlerbrücke: Endspurt für die Skulpturen

Der Förderverein konnte die Kosten senken. Ist eine Lieferung im Sommer möglich?

Unterbarmen. Manfred Bröcker klingt beim Thema „Adler für die Adlerbrücke“ schon wesentlich optimistischer als noch vor ein paar Monaten. Da schien die Rückkehr der Skulpturen, die einst der vor 150 Jahren erbauten Brücke ihren Namen gaben, in weite Ferne gerückt — vor allem aus finanziellen Gründen. Jetzt hat Bröcker allerdings ein neues, deutlich günstigeres Angebot über 25.000 Euro eingeholt. „2500 Euro fehlen uns jetzt noch“, sagt Bröcker, der hofft, dass die beiden Vögel nun bis zur offiziellen Eröffnung — passierbar ist die Brücke schon seit einigen Monaten — stehen. Dazu will er noch einmal auf Sponsorensuche gehen.

Um die dazugehörigen Säulen kümmert sich bekanntlich der Unterbarmer Bürgerverein, der die Firma Berg & Mark als Sponsor gewinnen konnte. „Wir hoffen nun, dass unter Leitung des involvierten Bauingenieurs die Säulen bis April/Mai geliefert werden können“, schreibt dazu Heinz-Willi Riedesel, Vorsitzender des Bürgervereins.

Die Stadt hat vor kurzem noch die Zusage von 68.600 Euro aus Mitteln des Denkmalschutz-Sonderprogrammes des Bundes (die WZ berichtete) für die Adlerbrücke erhalten. Das Geld ist aber, wie das städtische Fachressort auf Anfrage mitteilt, bereits für die Sanierung der Brücke verbaut worden. est

Mehr von Westdeutsche Zeitung