Ab dem 4. Oktober wird es wegen einer WSW-Baustelle mehr Verkehr auf dem Westring geben.

Verkehr : Vohwinkeler Straße wird zur Einbahnstraße

Ab dem 4. Oktober wird es wegen einer WSW-Baustelle mehr Verkehr auf dem Westring geben.

Auf mehr Verkehr am Westring in Richtung Osten und am Kaiserplatz müssen sich Autofahrer ab Donnerstag, 4. Oktober, einstellen. Dann wird die Vohwinkeler Straße zwischen den Hausnummern 110 und 116 zur Einbahnstraße in Richtung Haan. Grund dafür ist eine aufwendige Entwässerungsmaßnahme der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) im Bereich der Hako-Event-Arena. Die Arbeiten werden etwa acht Monate in Anspruch nehmen. Solange soll auch die Einbahnstraßenregelung gelten.

Direkt betroffen davon sind mehrere Gewerbebetriebe und deren Lkw. Der Verkehr wird in Richtung Osten über die Haaner Straße, den Westring und die Gräfrather Straße umgeleitet. Daher hat die Baustelle auch Auswirkungen auf das Vohwinkeler Zentrum und insbesondere den chronisch überlasteten Kaiserplatz. Ortskundige Fahrer werden außerdem auf die Corneliusstraße als Abkürzung ausweichen. Von Haan kommend, kann die Vohwinkeler Straße bis zur Baustelle als Sackgasse befahren werden. Fußgänger können den Bereich passieren.

„Leider gibt es zur Einbahnstraße keine Alternative“, sagt WSW-Projektleiter Carl Bernhard Düsterloh. Die Regelung mit einer Baustellenampel sei nicht praktikabel. „Dann müssten während der Ampelphasen lange Lkws vom Gewerbegelände in den schlecht einsehbaren Baustellenbereich einfahren“, erläutert Düsterloh. Das sei ein zu großes Risiko.

WSW geben Aussicht auf
mögliche Beschleunigung

Möglicherweise könnten die Arbeiten laut WSW etwas früher als in den anvisierten acht Monaten abgeschlossen werden. Ursprünglich war die Maßnahme auf ein halbes Jahr ausgelegt. „Je nachdem, wie streng der Winter wird, brauchen wir aber eine zeitliche Reserve“, erläutert der Projektleiter. Die WSW müssen auf dem knapp 100 Meter langen Teilstück der Vohwinkeler Straße eine Bachentflechtung durchführen. Dabei soll das Regenwasser von einem verrohrten Bauchlauf getrennt werden. Die Stadtwerke verweisen dabei auf die gesetzlichen Vorschriften und die Notwendigkeit, das Gewässer zu entlasten.

Im Zuge der Maßnahme werden ein 75 Meter langer Regenwasserkanal und eine 50 Meter lange Bachverrohrung neu gebaut. Im Vorfeld waren Baumfällungen an der Vohwinkeler Straße notwendig.

Von der künftigen Großbaustelle sind die anliegenden Firmen naturgemäß wenig begeistert. Besonders der zeitweise Wegfall einer Hauptzufahrt für den Schwerverkehr ist für die Firma Hako eine Herausforderung. Lkw sollen dann die Einfahrt zur Hako-Event Arena nutzen. Zuletzt fand eine Bausprechung mit den WSW und den gewerblichen Anliegern statt. „Wir werden sehen wie es in der Praxis funktioniert“, sagt Hako-Geschäftsführer Bernd Bigge. Er hätte sich einen früheren Baubeginn gewünscht. „Jetzt ist der Winter nicht mehr weit“, gibt Bigge zu bedenken.